Die Krise, die Medien und die Fakten

logomemo
Redaktion, 2. Juli 2015, 15:27

Was wir über Griechenland, ja über die Griechenlandkrise wissen, wissen wir durch die Massenmedien. Was die wiederum wissen, wissen wir nicht immer. So kommt es, dass unser Griechenlandbild mitunter verzerrt und unvollständig ist.

Die rote Betty oder die Europatournee eines Herrenwitzes
Es soll ja immer noch Leute geben, die glauben, das Internet mache den Journalismus kaputt. Eine viel grössere Gefahr für den Journalismus, die leider selten erwähnt wird, ist die Faulheit. Und mit der Faulheit ist es wie mit dem Aufschwung: Sie beginnt im Kopf.
Florian Keller, WOZ

Griechische Medien gehen auf Tsipras los
«Sackgasse» und «Trauma» statt versprochener Hoffnung: Griechenlands Medien greifen Regierungschef Tsipras frontal an. Nur sein Parteiblatt «Avgi» hält noch treu zu ihm und bejubelt die Regierung.
Boris Kálonky, Die Welt

Meinungsbildung à la Internet
Man sollte meinen, zu Themen wie der Griechenlandkrise könne man sich als Netznutzer eine fundierte Meinung bilden. Tatsächlich klappt es auch mit der Meinung – nur begründen kann man sie nicht immer. Aber das muss nicht falsch sein.
Sascha Lobo, Spiegel Online

Im Metaphernsalat der Krise
«Schuldendrama», «Rosskur», «Hausaufgaben machen»: Die Sprache der Eurokrise verrät weniger über Griechenland als über den Geisteszustand der deutschen Politik.
Nils Markwardt, Zeit Online

Weiter Artikel im Dossier Griechenlandkrise im Medienmonitor

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