DOSSIER mit 180 Beiträgen

Verlage

Sag mir, wo du stehst

Weil Ringier sein Werbegeschäft mit der SRG und der Swisscom zusammenlegen will, kommt es im Verlegerverband zum Eklat: Das Zürcher Medienhaus verlässt die Branchenorganisation wegen unüberbrückbarer Differenzen in der Haltung zur SRG. Der Verband Schweizer Medien verliert damit an Gewicht, das schon vorher zu schwinden begann. Eine Chance für eine Standortbestimmung und einen Neustart.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Der «Gratiszeitungs-König», der an Blocher verkaufte

Wer steckt eigentlich hinter dem Zehnder-Verlag, der sein Gratiszeitungs-Imperium an die BaZ-Holding von Christoph Blocher verkauft hat? In einem aufschlussreichen Porträt von 2004 stellt das Medienmagazin «Klartext» den damaligen Chef Rolf-Peter Zehnder und seine Geschäftsstrategie vor. Über ihn sagte man damals: Er hat seine Zeitungen, damit seine Druckmaschinen laufen. Einer Aussage, der Zehnder grundsätzlich zustimmt. Weiterlesen …

«Publizistik nicht nur mit dem Rotstift betreiben»

Das Medienhaus Tamedia hat für seine Deutschschweizer Tageszeitungen Sparmassnahmen angekündigt. Alles weist in die Richtung, dass künftig sämtliche Inhalte der überregionalen Berichterstattung aus einer Zentralredaktion kommen sollen. Von einem solchen Modell am stärksten betroffen wäre die «Berner Zeitung» BZ, die heute noch eine Vollredaktion unterhält und sämtliche Ressorts mit eigenen Journalistinnen und Journalisten bespielt. Die Weiterlesen …

«Frutigländer»: Wo der Verleger den Gewinn noch in den Journalismus investiert

Bis vor zwölf Jahren folgte Bernhard Egger der über hundertjährigen Familientradition und betrieb eine Druckerei in Frutigen im Berner Oberland. Dann verkaufte er seine Anteile und gründete den «Frutigländer». Heute kommt das Lokalblatt mit 4000 Abonnenten gut über die Runden. Eggers Erfolgsrezept: Erzielt das Blatt einen Gewinn, wird dieser in die Redaktion investiert. Bis er Weiterlesen …

Schaffhauser AZ: Eine Redaktion wie eine Indie-Band

Die Schaffhauser AZ war eigentlich schon tot. Dann nahm ihre Geschichte eine unwahrscheinliche Wendung. Heute ist sie eine der aufregendsten Lokalzeitungen der Schweiz. Im Februar 2016 setzte die starke Frau im Schaffhauser Regierungsrat einen Brief auf. Einen Brief an die Redaktion der Schaffhauser AZ. Eine Reihe von Enthüllungen hatte zuvor ein schlechtes Licht auf Rosmarie Weiterlesen …

Kleinverlegerverband: «Willkommen sind alle, deren Kerngeschäft sich um Publizistik dreht»

Der am Montag gegründete Verband Medien mit Zukunft wirkt wie eine Antipode zum etablierten Verband Schweizer Medien (VSM). Simon Jacoby, Chefredaktor und Mitbegründer des Stadtzürcher Online-Magazins Tsüri, wurde zum Präsidenten der neuen Vereinigung gewählt. Im Klein Report-Interview spricht er über seine Ziele, politische Orientierung und Millionensaläre.

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Kleinverlage gründen eigenen Verlegerverband

Weil der Verband Schweizer Medien ihre Interessen nicht vertritt, spannen «Republik», WOZ, «Tageswoche» oder «Bon pour la tête» zusammen. 15 Mitglieder zählte die Versammlung am Montag. Präsident ist Simon Jacoby von Tsüri.ch. Auch Hansi Voigt sitzt im Vorstand.

Willisauer Bote: Ein Langstreckenläufer unter den Lokalzeitungen

Der Willisauer Bote gilt als eine der innovativsten Lokalzeitungen des Landes, obwohl er eigentlich das Gleiche macht wie bereits vor 127 Jahren. Mit seinen neun Redaktoren erreicht er heute 9000 Leserinnen und Leser. Das sind zwar weniger als auch schon, aber der unabhängige Kleinverlag steht weiterhin solid verankert da im Luzerner Hinterland – auch wegen Weiterlesen …