Autor

Adrian Lobe

Von Almosen und Abhängigkeiten

Facebook und Google wollen Medienhäusern unter die Arme greifen und ihnen beim Verkauf von Abonnements und kostenpflichtigen Inhalten helfen. Unter dem Strich geht die Rechnung aber nicht auf; der Stärkere bestimmt immer die Spielregeln. Darum versuchen Verlage die Abhängigkeiten zu reduzieren und Kunden direkt anzusprechen. Eine harmonische Partnerschaft sieht anders aus. Deutsche Verlage und Google Weiterlesen …

«Verständlichkeit ist Grundvoraussetzung für politische Kommunikation in der Demokratie»

Immer mehr Medien bieten Informationen in Leichter Sprache an. Der Tübinger Medienwissenschaftler Jürg Häusermann sieht den Nutzen ambivalent. Die Vereinten Nationen haben 2006 das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verabschiedet. Darin ist unter anderem der Grundsatz der Barrierefreiheit festgelegt. Blinde oder sehbehinderte Menschen haben das Recht darauf, dass Rechtsdokumente ihnen in einer Weiterlesen …

Wenn Hacker die Headlines bestimmen

Medien geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Regelmässig verunstalten und manipulieren Unbekannte die Nachrichtenangebote. Das beschädigt die ohnehin schon lädierte Glaubwürdigkeit weiter. Unterdessen rüsten Medienhäuser technisch auf gegen Gefahren aus dem Netz. Die Meldung schlug ein wie eine Bombe: Am 23. April 2013 verbreitete die Nachrichtenagentur AP über ihren offiziellen Twitter-Account eine Eilmeldung über eine Weiterlesen …

Fernsehen wird zum Luxusgut

Hat das öffentlich-rechtliche TV-Modell ausgedient? Im Sport- und Unterhaltungsbereich sind die Zeichen der Machtverschiebung nicht zu übersehen: Pay-TV statt Free TV. Am Ende profitieren auch hier die Technologie-Konzerne wie Google, Facebook Amazon.

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Wie viel Meinungspluralismus verträgt eine Redaktion?

Mit der Verpflichtung des Pulitzer-Preisträgers Bret Stephens hat die «New York Times» bei ihren Lesern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nicht seine Meriten sind das Problem, sondern seine Haltung zum Klimawandel. Enttäuschte Wissenschaftler wenden sich ab, Abo-Kündigungen gingen ein, weil nun ein «Klimaleugner» für das Weltblatt schreibt

Die Story hinter der Story-Mania (es geht um Geld)

Aneinandergereihte Multimedia-Häppchen wecken die Hoffnung, junge Leute mit journalistischen Inhalten zu erreichen. Snapchat ging mit dem Story-Format voran, Facebook zieht nun auf breiter Front nach. Für die Medien, die fleissig mitmachen, bedeutet das vor allem ein weiterer Kontrollverlust über die Distributionswege – und das grosse Geld streichen sowieso die Plattformen ein.