Autor

Carmen Epp

Die Falkenstrasse ist weit weg

Als Journalistin bei der «Urner Zeitung» ist unsere Kolumnistin Teil der NZZ-Mediengruppe. Abgesehen von ein paar Mails und den monatlichen Lohnabrechnungen hält sich ihr Kontakt zum Medienhaus an der Falkenstrasse in Zürich im Alltag jedoch in Grenzen. Und das ist auch richtig so. Ein bisschen stolz war ich schon, als ich vor einem Jahr zum Weiterlesen …

Der wertvolle Blick von aussen auf das Lokale

Sie schreibt über den Kanton Uri, wohnt aber in Luzern. Trotz der teilweise kräftezehrenden Pendlerei schätzt unsere Kolumnistin diese Distanz. Denn zu grosse Nähe kann den Blick auf grössere Zusammenhänge verstellen, die mitunter helfen, das Lokale besser zu verstehen. Die letzten sieben Jahre – mit einem kleinen Unterbruch bei der «Tierwelt» – lag mein Arbeitsmittelpunkt Weiterlesen …

Der Fluch der Verwandtschaft oder befangen als Cou-Cousine

Als gebürtige Urnerin kann unsere Kolumnistin an ihrer Wirkungsstätte auf ein grosses verwandtschaftliches Netzwerk zurückgreifen. Das bringt im Journalismus Vor-, aber auch Nachteile. Kürzlich habe ich für einen Artikel eine Urner Kulturschaffende kontaktiert. Auf mein «Sehr geehrte Frau …» antwortete Sie per Mail mit «Liebe Carmen» und in Klammern: «Wir sind doch Cou-Cousinen, oder?» Ich war Weiterlesen …

Wie ich aus der Ferne das Lokale wiederentdeckte

Viele nutzen den Lokaljournalismus als Sprungbrett, um dereinst für ein Magazin oder ein nationales Medium zu arbeiten. Unsere Kolumnistin jedoch ging den umgekehrten Weg: Vom Magazinjournalismus zurück ins Lokale. Wieso? Eigentlich hatte ich dem Lokaljournalismus und dem Kanton Uri ja abgeschworen. Die immer gleichen Anlässe mit den immer gleichen Personen und Geschichten, und nicht zuletzt Weiterlesen …

Mittendrin statt nur dabei – ob ich will oder nicht

Streaming-Dienste wie Periscope oder Facebook Live bringen den Zuschauer mitten ins Geschehen, live und unzensiert. Wie wichtig die Gatekeeper-Funktion von professionellem Journalismus angesichts dieser neuen Konkurrenz ist oder sein müsste, hat unsere Kolumnistin in den letzten Tagen gleich mehrfach erlebt.

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«Nach dem Wettkampf beginnt das Medienspiel»

Mit 14 Weltcupsiegen und drei Europameistertiteln zählt Max Heinzer zur Weltspitze der Degenfechter. Demnächst steht er an den Olympischen Spielen in Rio im Einsatz. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE erzählt der 29-Jährige Innerschweizer, wieso er Medienanfragen immer persönlich bearbeitet, welche Fragen von Journalisten ihn nerven und wie er sich einmal als Kolumnist ins Fettnäpfchen geschrieben Weiterlesen …

Gesunder Menschenverstand statt Experten

Der Vierfachmord von Rupperswil lässt uns unweigerlich fragen: Was ist das für ein Mensch, der zu so einer brutalen Tat fähig ist? So sehr wir gerne eine Antwort darauf hätten: Es gibt sie garantiert nicht auf die Schnelle. Trotzdem lassen Medien dazu Experte um Experte zu Wort kommen. Die bestätigen aber bestenfalls das, was der Weiterlesen …