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Aktuell

Mischmasch der Gewalten im Bundeshaus

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Ronnie Grob, 23. November 2015, 15:54

Mais im Bundeshaus: Für die Akkreditierung der Journalisten im Parlamentsgebäude ist die Regierung zuständig. Ohne dass dies die betroffenen Journalisten gemerkt hätten, hat sich die Exekutive gegenüber der Legislative via Verordnung mehr Macht verschafft. Korrekt wäre es, den Journalisten zwei voneinander unabhängige Akkreditierungen abzufordern. So könnte der unangebrachte Einfluss der Exekutive auf die Akkreditierungen gestoppt werden.
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Kopflose Produkte

kopflos
Ronnie Grob, 30. Oktober 2015, 16:06

Ringier schafft den «Blick»-Chef ab, bei Tamedia teilt ab 2016 eine Person die Leitung von Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung: Bei den Grosskonzernen hat der Chefredaktor ausgedient. Dafür gibt es neu Kanalverantwortliche, die den Content marktförmig konfektionieren. Die publizistische Verantwortung wird so verwischt.
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Warum Print vielleicht doch bewahrt werden sollte

journalismus
Ronnie Grob, 28. August 2015, 14:48

Die mit dem Journalismus im Internet verknüpften Träume gingen bisher nicht in Erfüllung. Der bis heute existierende, ernsthafte Journalismus auf Papier muss deshalb bewahrt werden – aufgrund fehlender Alternativen.
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Warum Journalismus im Internet kein Geld verdient

journalismus
Ronnie Grob, 25. August 2015, 16:02

Warum ist mit publizistischen Inhalten im Internet kaum Geld zu verdienen? Es liegt an der unendlichen Konkurrenz im Netz, der unangenehm daherkommenden Werbung und den daraus resultierenden Werbeblockern sowie an einer ungleichen und unfairen Behandlung gegenüber Print.
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Blendle: Schweizer Verlage zeigen wenig Interesse

Blendle
Ronnie Grob, 23. August 2015, 19:26

Das niederländische Startup Blendle wird als «iTunes für Zeitungsartikel» gefeiert. Tatsächlich bringt das Portal dem Online-Leser endlich eine gute Usability, ein simples Bezahlsystem und eine Auswahl von potenten Medien. Den Printmedien bietet sich eine Chance, die sie nicht verpassen sollten. Während Blendle die Schweizer Verleger unbedingt mit im Boot haben möchte, ist deren Interesse an einer zusätzlichen Vertriebsplattform bisher bescheiden bis inexistent.
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Hereinspaziert, klicken und liken!

journalismus
Ronnie Grob, 21. August 2015, 12:48

Viele journalistische Projekte im Internet bleiben Herzensangelegenheiten, denn Werbegelder gibt es dafür kaum. Wer Geld verdienen will, muss sich ganz auf eine hohe Zahl von Seitenaufrufen und Interaktionen in Sozialen Medien konzentrieren. Der Journalismus verändert sich dadurch. Oder schafft sich ab.
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Der Journalismus im Internet ist eine Enttäuschung. Denn damit Du diesen Text liest, brauchst Du so eine Schlagzeile.

journalismus
Ronnie Grob, 18. August 2015, 13:52

Für den Journalismus ist das Internet ein Eldorado der Möglichkeiten. Und doch eine einzige Enttäuschung: Weil damit kaum Erlöse erzielt werden, findet der grosse Teil des wertvollen Journalismus immer noch ausserhalb statt. Geld verdienen lässt sich vor allem mit schreierischen, journalismusfernen Inhalten.
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Ich will Nachbern.ch!

Wahlen 2015
Ronnie Grob, 7. August 2015, 09:01

Auf der Website Nachbern.ch will ich den Wahlkampf um die Schweizer Parlamentswahlen 2015 beobachten: Drei Wochen in Bern und drei Wochen, in dem ich Veranstaltungen in den verschiedenen Landesteilen besuche. Aber hat es denn nicht schon mehr als genug Bundeshaus- und Wahlkampfjournalisten? Ja, hat es. Werde ich das Gleiche machen wie die? Wahrscheinlich nicht.
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