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Aktuell

Jetzt wäre erst recht Präzision gefragt

pfeil
René Zeyer, 26. Februar 2017, 12:06

Die Realität wäre eigentlich schon düster genug. Doch manche Medien meinen die Verfehlungen des US-Präsidenten umso dramatischer erscheinen zu lassen. Zwei aktuelle Beispiele von Washington Post und Tages-Anzeiger unter der Lupe.
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Hunde, die bellen, beissen nicht

megafon
René Zeyer, 20. Februar 2017, 17:48

Zurzeit konzentriert sich die globale Medienaufmerksamkeit auf den 45. Präsidenten der USA. Manche meinen darin bereits eine Renaissance des kritischen Journalismus zu erkennen. Doch gefehlt. Die lautstarke «Entlarvung» präsidialer Misstritte sind Teil des Problems und übertönen die strukturellen Mängel einer ganzen Profession.
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Wenn man das Halszäpfchen sieht

spiegel_trump
René Zeyer, 5. Februar 2017, 17:42

Das jüngste «Spiegel»-Cover mit dem US-Präsidenten in der Pose eines IS-Schlächters markiert den vorläufigen Tiefpunkt einer hysterischen Anti-Trump-Manie. Doch das Nachrichtenmagazin steht damit nicht allein. Damit begeben sich diese Medien selbst auf das Niveau, das sie mit ihrem Gezeter anzuprangern vorgeben.
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Wie mache ich mir ein Feindbild?

roger-koeppel_sw
René Zeyer, 11. Januar 2017, 23:32

Das Porträt ist eine der anspruchsvollsten Formen im Journalismus. «Die Zeit», die «Süddeutsche Zeitung», der Norddeutsche Rundfunk, «Der Spiegel» und zuletzt der «Blick» versuchten sich im Laufe der letzten Jahre am grossen Köppel-Porträt. Doch kommt auch Köppel raus, wo Köppel drauf steht? Der Vergleichstest ergibt einen überraschenden Sieger.
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Tragt dem Nachrichtenmagazin Sorge!

spiegel
René Zeyer, 3. Januar 2017, 10:20

Das «Sturmgeschütz der Demokratie», wie es sein Gründer Rudolf Augstein nannte, ist in die Jahre gekommen. Es feiert seinen 70. Geburtstag, feiern wir mit. «Der Spiegel» ist weiterhin unverzichtbar, aber beim Rückblick kommt Nostalgie auf.
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Trumpdämmerung der Medien

trump
René Zeyer, 14. November 2016, 11:36

Wunden werden geleckt. Analysten, Kommentatoren, Journalisten und öffentliche Meinungsträger waren kurz im Schockzustand. Und suchen nach den Gründen fürs krachende Versagen in der Berichterstattung über den US-Wahlkampf.
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Das Mediendesaster

US-Wahlen 2016
René Zeyer, 1. November 2016, 14:00

Mal Hand aufs Herz: Wer kann die fünf wichtigsten Pläne aufzählen, die eine Präsidentin Clinton, ein Präsident Trump, umsetzen wollen? Wer kann erklären, wo sie sich unterscheiden, wo sie übereinstimmen? Oh, da drückt das lesende und hörende Publikum auf die Pausentaste oder möchte gerne den Telefonjoker nehmen? Dann eine letzte Frage: Wie kann das sein, wo wir doch in einem Meer von Informationen schwimmen?
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Journalistenfütterung

soz
René Zeyer, 4. Oktober 2016, 13:25

Was macht man heute, wenn man eine offene Rechnung mit einer in der Öffentlichkeit stehenden Person hat? Man füttert einen Journalisten an. Der freut sich über einen «Primeur», einen «Exklusiv-Bericht». Das letzte Mass der Dinge im verludernden Journalismus.
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