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Gespräche

«Die Angst, sich lächerlich zu machen, verhindert extrem viele gute Sachen»

Sascha Lobo (Foto: Ronnie Grob)
Ronnie Grob, 4. Juni 2013, 08:21

Wer glaubt, Sascha Lobo sei vor allem eine Frisur, täuscht sich. Mit seinen eloquent-witzigen Formulierungen unterhält der 38-jährige Berliner Vortragsredner, Kolumnist und Unternehmer bestens, er transportiert darin aber auch echte und wertvolle Gedankenanstösse zum Medienwandel. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE redet er über seine Mitverantwortung an Begriffen wie «Digitale Bohème» und «Shitstorm» und erklärt, ob er ein Nerd oder ein Yuppie ist und warum er noch nie Drogen konsumiert hat.
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Das «bessere Wikileaks» in der Warteschleife

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Oliver Classen, 31. Mai 2013, 12:22

Seit zwei Jahren arbeitet Daniel Domscheit-Berg an der Whistleblower-Plattform Openleaks. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE
erklärt die ehemalige Nummer zwei von Wikileaks, weshalb er heute lediglich überwachungssichere «tote Briefkästen» zur Verfügung stellen will und warum ihn die Inhalte der geleakten Dokumente nicht interessieren.
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«Wir haben das Potenzial wohl ausgeschöpft»

5 Jahre Blick am Abend
Nick Lüthi, 29. Mai 2013, 08:59

Seit seiner Gründung vor fünf Jahren hat sich der «Blick am Abend» zur zweitgrössten Zeitung der Schweiz entwickelt – und damit den Zenith bereits erreicht. Mehr Wachstum liege eigentlich nicht mehr drin, sagt Chefredaktor Peter Röthlisberger. Im Interview mit der MEDIENWOCHE spricht Röthlisberger über den täglichen Spagat zwischen News und leichtfüssiger Unterhaltung, sowie die Tücken der Zeitungsproduktion unter grossem Zeitdruck.
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Alle Wege führen… wohin und wieso?

mik
Redaktion, 23. Mai 2013, 00:36

Journalismus bleibt ein begehrtes Berufsziel. Das schlechte Image der Medien tut der Beliebtheit keinen Abbruch. Untrüglicher Hinweis darauf sind die immer reichhaltigeren Ausbildungsangebote. Doch wozu ein Studium für einen Beruf, der ganz bewusst kein geschützter ist? Ein Gespräch.
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Grössere Meinungsvielfalt, kritischere Fragen

echo
Nick Lüthi, 25. April 2013, 17:43

Seit einem halben Jahr leitet Isabelle Jacobi (44) das «Echo der Zeit» von Schweizer Radio SRF. Die Nachrichtensendung zählt zwar immer noch den meistgehörten, verliert aber kontinuierlich Hörerinnen und Hörer. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, versucht Jacobi mit monothematischen Sendungen ein jüngeres Publikum anzusprechen. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE erklärt die Journalistin zudem, dass das «Echo» ein grössere Meinungsvielfalt bei den Experten in der Sendung anstrebt und sie kritischer befragen will.
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«Ich kritisiere die Journalisten, weil sie wichtig sind»

Christoph Blocher
Ronnie Grob, 15. April 2013, 13:52

Der Unternehmer und SVP-Politiker Christoph Blocher beschäftigt die hiesigen Medien seit Jahrzehnten. Im Interview mit der MEDIENWOCHE spricht er über die Hassliebe zu den Journalisten und erzählt, wie ihn einst Frank A. Meyer erfolglos vor den Ringier-Karren zu spannen versuchte. Zum Kauf der Basler Zeitung sagt er: «Ich habe zwar nie etwas Falsches gesagt, aber nicht immer alles offen gelegt.» Und schliesslich erklärt er, warum er den Internet-Boom für eine «vorübergehende Sache» hält.
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Lernen von Kalle

Logo der Taz
Ronnie Grob, 20. März 2013, 08:05

Während Zeitungen reihum in die Krise stürzen, kann sich die Berliner «Tageszeitung» erstaunlich gut halten. Ihr Vorteil: Sie war schon immer dazu gezwungen, auf die Leser als Haupteinnahmequelle zu setzen und nicht auf Anzeigenkunden. Karl-Heinz «Kalle» Ruch, seit der Gründung vor 35 Jahren Geschäftsführer der linken Zeitung, zum Erfolgsmodell der Taz auf Papier und im Netz. – Die Branche könnte von seiner Zeitung lernen, wenn es denn nicht schon zu spät ist.
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«Ich war noch nie relaxed»

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Felicie Notter, 15. März 2013, 08:44

Swisscom-CEO Carsten Schloter ist ein Manager, der sich in den Medien gerne von der menschlichen Seite zeigt. Rhetorische Kniffe setzt er gezielt ein. Doch das weitgehend makellose Image hat auch Schattenseiten. Seine Leidenschaft komme ihm zuweilen in die Quere, sagt er in unserem Gespräch über Manager im Rampenlicht, persönliche Kommunikationsstrategien und die Swisscom im Medienwandel.
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