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Hintergrund

Rettet die Fakten!

fact
Adrian Lobe, 4. November 2016, 13:26

Sie tun eigentlich nur das, was Journalismus im Kern ausmacht: Faktencheck-Portale prüfen Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt und ordnen sie in einen breiteren Kontext ein. Der globale Boom dieser spezialisierten Plattformen kann als Reaktion gesehen werden auf die anhaltende Vertrauenskrise der Medien. Doch auch die Faktenprüfer stehen in der Kritik.
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Blochers stumpfe Waffe

BaZ Logo
Fabian Baumann, 27. Oktober 2016, 15:47

Die Wahlen im Kanton Basel-Stadt zeigen es eindrücklich: Als politisches Projekt ist die «Basler Zeitung» unter ihrem nationalkonservativen Chefredaktor Markus Somm gescheitert. Nach dem für ihn verheerenden Wahlausgang blieb Somm vielsagend stumm.
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Wer profitiert von der indirekten Presseförderung?

Giesskanne
Isabelle Schwab, 13. Oktober 2016, 23:31

Die indirekte Presseförderung ist umstritten. Der Bundesrat hält sie nicht für zielführend und will sie abschaffen, das Parlament hält immer wieder erfolgreich dagegen. Viele Verleger halten die Subvention für überlebenswichtig – existenzsichernd sind sie trotzdem nicht. Die MEDIENWOCHE nennt erstmals die genauen Zahlen zur indirekten Presseförderung.
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Dezente Reform des britischen Rundfunks

BBC
Peter Stäuber, 12. Oktober 2016, 22:31

Auf die Leistungen der BBC wollen selbst ihre schärfsten Kritiker nicht verzichten. Die erneuerte Konzession, die 2017 für elf Jahre in Kraft tritt, sieht darum nur punktuelle Anpassungen vor und nicht die ursprünglich erwartete Radikalkur.
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Kein «Knieschuss gegen die Medienfreiheit»

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Dominique Strebel, 5. Oktober 2016, 16:24

Medienschaffende, die Vorwürfe und Kritik an Personen nur auf anonyme Quellen stützen, müssen eine Verurteilung wegen Ehrverletzung in Kauf nehmen. Quellenschutz hat die Richter dabei nicht zu interessieren. Das ist juristisch absolut korrekt. Es gibt aber Massnahmen, die das Risiko einer Verurteilung verkleinern.
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Über das Private

schlüsselloch
René Zeyer, 21. September 2016, 14:12

Drei aktuelle Fälle befeuern die Debatte, wo die Grenze zwischen Privatangelegenheit und gerechtfertigtem öffentlichem Interesse verläuft. Geht es darum, eklatante Widersprüche im Verhalten Prominenter aufzudecken, kann von einem unbefugten und unanständigen Eindringen in die Privatsphären keine Rede sein. Da es hier um eine allgemeine Erörterung geht, schützen wir die Betroffenen, indem die Namen nicht genannt werden.
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Die Fragen vor den Antworten

Diskussion
Nick Lüthi, 8. September 2016, 14:18

In den nächsten Jahren stehen so viele medienpolitische Weichenstellungen an wie selten zuvor in so kurzer Zeit: Noch in diesem Jahr diskutiert das Parlament über Aufgabe und Ausmass des Service public in den Medien – und damit auch über die künftige Gestalt der SRG. Der Ausgang dieser Diskussion wird einen direkten Einfluss haben auf die Konzession der SRG, die Ende 2017 ausläuft und danach erneuert werden muss. Mit der Abstimmung über die No-Billag-Initiative folgt schliesslich das gewichtigste Geschäft mit dem Potenzial zur Tabula Rasa. Fünf Grundsatzfragen vor der grossen Debatte.
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So viel Kritik war noch nie

Sender
Nick Lüthi, 8. September 2016, 13:34

In den 85 Jahren seit ihrer Gründung sah sich die SRG noch nie vor eine derart existenzielle Herausforderung gestellt. Mit der Volksinitiative «No-Billag», die in den nächsten Jahren zur Abstimmung gelangt, würde gleich das ganze Mediensystem auf den Kopf gestellt – und die SRG in ihrer heutigen Form wäre Geschichte.
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