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Hintergrund

«Ohne Rücksicht auf Verluste»

Sharon Stone auf der Titelseite von «Gibt es etwas Stärkeres als Verführung, Miss Stone?»
Ronnie Grob, 11. Juli 2013, 12:10

Ein Blick in das Archiv zeigt, wie Tom Kummer jene narrte, die seine Texte druckten und als Journalismus verkaufen liessen. Charles Bronson sprach über seinen Garten, Bruce Willis über die Hirschjagd und Joaquin Phoenix über sich liebende Hunde.
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«Wir spielen mit offenen Karten»

K-Tipp
Nick Lüthi, 5. Juli 2013, 16:54

Die Zeitschriften der Konsumenteninfo AG machen mit ihrer Initiative «Pro Service public» aktiv Politik – quasi als Fortsetzung des Journalismus mit anderen Mitteln. René Schuhmacher, Verleger und publizistischer Leiter, findet den Vorwurf absurd, seine Redaktionen würden als Propaganda-Maschinen für die Initiative eingespannt.
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Und jetzt noch mal auf Deutsch

blabla
Fabian Baumann, 1. Juli 2013, 11:50

Feuilletonisten pflegen hohe intellektuelle Ansprüche und drücken ihre Gedanken entsprechend komplex aus. Oft dient aber der pseudo-intellektuelle Jargon dazu, inhaltliche Schwächen zu überdecken. Dem Schwurbel auf der Schliche.
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TV-Quoten: Der Ursprung der Unzufriedenheit

Testbild
Markus Knöpfli, 24. Juni 2013, 15:41

Warum schneiden vor allem private TV-Sender beim neuen Messsystem «schlechter» ab als beim alten? Die Stellungnahme der Mediapulse-Anwälte zuhanden des Nidwaldner Obergerichts gibt detaillierte Antworten auf die zentrale Streitfrage.
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Gegen den ambitionslosen Hochglanz!

fussball
Nick Lüthi, 19. Juni 2013, 13:28

Erfolgreicher Fussball heisst noch lange nicht, dass die Medien der Top-Vereine in der obersten Liga spielen. Im Gegenteil: Im Stadion dominiert ambitionsloser Hochglanz. Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick in die Amateurliga. Dort spielt der FC Bern publizistisch ganz vorne mit.
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Meine elf Jahre bei NZZ Online

nzz_reiter
Marc Böhler, 17. Juni 2013, 14:13

«NZZ-Leser brauchen kein Papier»: 2012 ist die Alte Tante zumindest mit ihrem Werbeslogan in der digitalen Gegenwart angekommen. Bis es so weit war, hat die Neue Zürcher Zeitung immer wieder wertvolle Kompetenzen im Online-Journalismus verloren. Marc Böhler war elf Jahre, von 2000 bis 2011, Redaktor von NZZ Online und hat den Schlingerkurs hautnah miterlebt. Ein Rückblick auf vier Phasen der Online-Publizistik.
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Über die Paywall hinaus

idee
Mathias Menzl, 22. März 2013, 09:41

Viele Medienunternehmen reagieren heute ähnlich fantasielos auf den Medienwandel, wie einst die Musikindustrie. Sie versuchen, ihre alten Strukturen in die digitale Welt zu retten und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle zu behindern; Abonnemente und Anzeigen sollen es auch in Zukunft richten. Nur: Weshalb sollte im Netz funktionieren, was auf Papier gerade grossflächig erodiert?
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«Wir recherchieren gegen unsere politischen Präferenzen»

stuhl
Marco Metzler, 14. März 2013, 09:06

Das unabhängige Nachrichtenportal «La Silla Vacía» (dt. der leere Stuhl) hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Machtverhältnisse in Kolumbien journalistisch zu hinterfragen und tut dies mittels innovativer Erzählformen und hohem Qualitätsbewusstsein.
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In und mit der Elite

Uwe Krüger
Ronnie Grob, 7. März 2013, 14:04

Die Doktorarbeit von Uwe Krüger untersucht, welchen Einfluss Eliten auf die Berichterstattung haben und zeigt die Sozialen Netzwerke der Ranghöchsten in Wirtschaft, Politik und Journalismus offline. Statt einen offenen Marktplatz an Ideen abzubilden, vertreten Journalisten oft die Positionen der Herrschenden und Agierenden.
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Chefredaktor am Sonntag

Spieler
Ronnie Grob, 4. Februar 2013, 22:48

Die Sonntagszeitung wurde bei der Gründung 1987 von einer wilden Redaktion gemacht, die Neues wagte und das Establishment aufwühlte. Dieser ehemalige Punk ist alt und fett geworden: Ängstlich um den Verlust jeden Lesers beliefert er den Mittelstand mit ganz schön langweiliger Durchschnittsware. Chefredaktor ist seit bald drei Jahren Martin Spieler, doch so richtig angekommen ist er bis heute nicht: Statt wie ein Teil der Redaktion wirkt er wie ein verlängerter Arm des Verlags. Es fehlt der Zeitung nicht nur eine Digitalstrategie, sondern auch eine interne Kritikkultur, die frische Ideen zur Entfaltung bringen könnte.
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