Die öffentlich-rechtlichen Medien sind längst im Online-Zeitalter angekommen. Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen. Was der Service public in Radio und TV bietet, muss auch im Netz möglich sein.
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Hintergrund
Sie sind mit Handy und Computer aufgewachsen. Heute ist die erste Generation der Digital Natives erwachsen. Im Volksmund heisst es: «die Jungen geben für Informationsmedien kein Geld aus und lesen nur noch gratis und online». Diese Jungen sind inzwischen 25 bis 35 Jahre alt, haben Jobs, Wohnungen und Geld – und sie kaufen damit auch Abonnements für Druckmedien. Vor allem für Sonntagszeitungen und Special-Interest-Magazine geben sie Geld aus. Warum sie das tun? Die Stichworte sind Ritual, Integration, Ästhetik. Wir haben acht Digital Natives zu ihrer Mediennutzung befragt.
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In Ungarn kann man die unabhängigen Medien inzwischen an einer Hand abzählen. Seit dem Inkrafttreten des umstrittenen Mediengesetzes, über das seit letztem Sommer ein allmächtiger Medienrat wacht, hat ein Kahlschlag stattgefunden. Doch das Bedürfnis nach unabhängiger Information steigt – und wird vor allem im Internet befriedigt. Das beobachtet Karoly Vörös, ehemaliger Chefredaktor von Népszabadság. An der grössten ungarischen Tageszeitung hält Ringier die Mehrheit und beabsichtigt sie ganz zu übernehmen.
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Wer regelmässig die Leserbriefe in Schweizer Zeitungen liest, kennt die Unterschrift «Pascal Merz, Sursee». Kein Wunder: 2010 und 2011 wurden unter diesem Namen je 200 Leserbriefe abgedruckt. Der Vielschreiber erzählt der MEDIENWOCHE, wie man einen Leserbrief schreibt, der abgedruckt wird.
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Die schweizerische Druckindustrie muss nahezu machtlos zuschauen, wie immer mehr Aufträge ins Ausland abwandern. Viel mehr als moralischen Druck kann der Branchenverband Viscom nicht ausüben. Denn die Preisunterschiede sind inzwischen so gross, dass es für kleinere Unternehmen zu einer Existenzfrage wird, wo sie drucken lassen.
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Am 14. Oktober erhielten 99 junge Menschen in Winterthur ein weisses Couvert in die Hand gedrückt. Es wurde gelächelt, geknipst und geklatscht. Im Umschlag eine Diplomurkunde: «Bachelor of Arts ZFH in Kommunikation».
45 Studierende des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft IAM schlossen mit der Vertiefung Journalismus und 54 in Organisationskommunikation ab. Dann wurde das Frischfleisch auf den Markt geworfen. Und jetzt? Neun Absolventinnen und Absolventen schauen auf die Ausbildung zurück – mit gemischten Gefühlen. Zwei würden das Studium nicht mehr wählen.
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Der Versuch, die Leser im Netz zur Kasse zu bitten, ist so alt, wie es Zeitungen online gibt. Nun macht sich die NZZ daran, eine universelle Bezahlschranke vor ihre Inhalte zu stellen. Damit will sie die Laufkundschaft nicht vergrätzen und gleichzeitig die Stammleser zum Zahlen bewegen.
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Kreditkarte, Handy-Abo, Musikstream und Co.: Bei 20 Minuten Online lässt man regelmässig neue Bezahlangebote spätestens nach einem Jahr wieder fallen. In letzter Zeit scheiterten beziehungsweise schlingern mindestens sieben Projekte. Was läuft hier schief?
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