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Hintergrund

Die Gerichte bunkern weiter

justiz
Dominique Strebel, 13. Juli 2015, 10:12

Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hat einen wegweisenden Entscheid gefällt: Jedermann kann Urteile zeitlich unbeschränkt einsehen. In anderen Kantonen bunkern die Gerichte aber weiterhin ihre Urteile. Das lässt sich, wie im Fall Schaffhausen, mit journalistischer Hartnäckigkeit ändern.
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Klare Form im Korsett

ronnie
Ronnie Grob, 29. Juni 2015, 15:19

Nur Schimpfen über die SRG bringt nichts, findet unser Autor. Wenn schon, muss der Leistungsauftrag radikal gekürzt werden. Denn um den Service public zu ermöglichen, reicht eine werbefreie Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft völlig aus. Dafür aber auf allen Kanälen. Wir dokumentieren seinen Debattenbeitrag, den zuerst das Magazin «Schweizer Monat» veröffentlicht hat.
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Beziehungen statt Kampagnen

content
Markus Gabriel, 25. Juni 2015, 09:40

Was tun gegen die zunehmende Wirkungslosigkeit klassischer Werbung? Eine Antwort heisst Content-Marketing. Informativen und unterhaltende Stories, die nur indirekt eine kommerzielle Botschaft transportieren, können die Wahrnehmungsbarrieren überwinden. Noch tut sich die Werbebranche schwer mit der neuen Spielart kommerzieller Kommunikation.
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Die neue Nähe

content
Markus Gabriel, 25. Juni 2015, 09:35

Kommerzielle Inhalte werden auch in Zukunft den Medien als wichtige Erlösquelle dienen. Aber statt abgegrenzte Werbeflächen, werden harmonischere Native-Advertising-Formate gefragt sein. Doch dann braucht es dringend auch neue Spielregeln.
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Werbung nervt, wenn sie aussieht wie Werbung

content
Markus Gabriel, 25. Juni 2015, 09:30

Ob sich Content-Marketing als Königsweg in der Marketingkommunikation durchsetzen wird, entscheiden letztlich die Konsumenten und nicht Werber oder Journalisten. Die aktuelle Entwicklung wirft die Frage auf, wie angepasst soll oder darf Werbung sein.
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Le Service public n’existe pas

servicepublic
Nick Lüthi, 13. Juni 2015, 10:53

Selbstverständnis und Daseinsberechtigung der SRG gründen stark auf einem sogenannten Service public. Ein Begriff, der in der laufenden Diskussion um das Radio- und Fernsehgesetz weiter an Schärfe verloren hat. Das macht aber nichts. Denn der einzige sinnvolle und wirksame Hebel, um den Umfang des öffentlichen Rundfunks zu regulieren, ist das Geld.
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Ordnung in die Medienwelt

globus
Ronnie Grob, 12. Juni 2015, 14:25

In seinem Buch «Lautsprecher & Widersprecher» versucht Roger Blum Ordnung in die Mediensysteme der Welt zu bringen. Der frühere Berner Medienprofessor schlägt dazu eine Aufteilung der Länder der Welt in sechs Modelle vor.
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Das Ende des Media-Dreiecks

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Michael Ziesmann, 11. Juni 2015, 17:59

Lange Jahre haben Werbeauftraggeber, Mediaagenturen und Medienanbieter einander in die Hände gearbeitet. Den Agenturen kam dabei die Rolle des unabhängigen Beraters an der Seite der Unternehmen zu, die Werbung in den Medien platzieren wollten. Das Dreiecksverhältnis ist nun aber zunehmend gestört. Auch deshalb weil die Mediaagenturen ihr angestammtes Terrain verlassen haben.
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