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Blickwinkel

Basteln an der Ich-AG

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 30. November 2015, 14:51

Ohne Eigenwerbung geht nichts: Gerade junge Journalistinnen und Journalisten promoten sich auf Twitter, Facebook und persönlichen Websites, was das Zeug hält – schliesslich soll man ja eine Marke sein. Doch wie viel Selbstvermarktung ist zu viel?
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Kalkulierte Provokation

Nik NIethammer
Nik Niethammer, 16. November 2015, 10:43

Wer sich öffentlich äussert, gerät schnell in die Versuchung, Halbgares weiterzutwittern, irgendetwas Unbestätigtes zu liken und so die Spekulationsmaschine auf Hochtouren zu bringen. Davor sind auch Medienschaffende nicht gefeit. Es wird aber kein Essen besser, wenn dir alle ihren Senf auf den Teller spucken. Beobachtungen nach dem Tod von Helmut Schmidt und den Anschlägen von Paris.
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Der Fall Ignaz Walker – oder wenn die Medien plötzlich unangenehm werden

Carmen Epp
Carmen Epp, 2. November 2015, 11:57

Im Mordprozess gegen Ignaz Walker stehen vermehrt die Medien im Fokus des Geschehens. Dass sich ausgerechnet die Urner Staatsanwaltschaft an den Enthüllungen der Medien stört, könnte heuchlerischer nicht sein.
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Die SRG kommt ins Bundeshaus – und keiner geht hin

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 19. Oktober 2015, 11:42

So souverän der Auftritt der TV-Aushängeschilder am Wahlsonntag auch war: Aus logistischer Sicht war die Premiere des SRG-Wahlstudios im Bundeshaus ein Reinfall. Nur die wenigsten Politiker bemühten sich in die Wandelhalle. Denn der Nabel der Schweizer Politik befindet sich am Wahltag woanders.
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Wie gut waren «die guten alten Zeiten»?

Nik NIethammer
Nik Niethammer, 5. Oktober 2015, 09:25

Neulich fragte mich eine junge Kollegin, ob die Zeiten früher besser waren für Journalisten, «als die Medien weniger Sorgen hatten als heute.» Ich musste kurz nachdenken. «Es waren andere Zeiten» sagte ich. «Ganz andere.» Darüber will ich heute erzählen.
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Wechsel auf die wirklich dunkle Seite der Macht

Carmen Epp
Carmen Epp, 21. September 2015, 11:33

Wenn ein Medienschaffender in PR und Kommunikation wechselt, schreit die ganze Branche einhellig «Pfui!». Tritt ein Journalist in die Politik ein, ist die Empörung weitaus leiser. Obwohl dieser Seitenwechsel mindestens genau so problematisch ist.
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«Seien wir nett zur Zukunft»

Bücher
Claude Bürki, 9. September 2015, 11:20

Wir hatten es kürzlich bereits davon auf dieser Seite: Warum Print vielleicht doch bewahrt werden sollte. Nun scheint es gerade wieder en vogue zu sein, sich auf die Tugenden der gedruckten Zeitung zurückzubesinnen. Hermann Petz sieht darin sogar die Zukunft – aber dafür muss Print einiges besser machen als heute.
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Wie klug ist das Köpfchen?

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 7. September 2015, 14:18

Wenn nun auch die «Alte Tante» NZZ Autorenköpfe zu ihren Meinungsartikel zeigt, dann sieht das zuerst nach einer Konzession an den Ego-fixierten Zeitgeist aus. Doch die Sichtbarkeit der Journalisten hat auch eine positive Seite: Der Leser sieht ein Gegenüber, das er mit dem Geschriebenen identifizieren kann.
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