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AKTUELL

Das Dilemma des Presserats

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Nick Lüthi, 11. Februar 2013, 17:15

Dominique von Burg, Präsident des Schweizer Presserats, geht mit der Weltwoche hart ins Gericht: Die Titelseite mit den Polizeifotos von Res Strehle sei «unverhältnismässig», der Tagi-Chefredaktor an den Pranger gestellt. Das sei eine Vorverurteilung und schmälere die Glaubwürdigkeit der Beschwerdeinstanz, finden Journalisten. Der Presserat steckt in einem Dilemma.
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Als es ernst galt, fehlte der doppelte Boden

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Nick Lüthi, 11. Februar 2013, 02:02

Die Erklärung liegt auf der Hand: Hätte man die bisherige Quotenmessung so lange weitergeführt, bis das neue System funktioniert, wäre es nie zu einem Ausfall gekommen. Nun erklärt aber die Firma Mediapulse, dass das gar nicht möglich gewesen wäre: Am 31. Dezember wurde das alte Panel definitiv ausser Betrieb genommen und liess sich nach dem Auftreten der Unregelmässigkeiten mit den neuen Zahlen nicht mehr reaktivieren.
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Wer kann, zieht hier hin

Ausschnitt aus der «Tageswoche» vom 1. Februar 2013
Ronnie Grob, 7. Februar 2013, 14:26

Monika Zech von der «Tageswoche» verbringt Mitte Januar drei Tage in Berlin-Neukölln. Ihr Bericht darüber bleibt an der Oberfläche und kommt mindestens fünf Jahre zu spät. Der Titel des Artikels ist faktisch falsch. So ist das keine Alternative zur «Basler Zeitung».
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Aussteigen oder bleiben?

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Joel Weibel, 6. Februar 2013, 10:56

Nach fünf Jahren Berufserfahrung und einem bald abgeschlossenen Studium fragt sich unser Autor, ob er dem Journalismus den Rücken kehren soll. Die Vorstellung, in den Medien alt zu werden, wirkt derzeit wenig erbaulich.
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Chefredaktor am Sonntag

Spieler
Ronnie Grob, 4. Februar 2013, 22:48

Die Sonntagszeitung wurde bei der Gründung 1987 von einer wilden Redaktion gemacht, die Neues wagte und das Establishment aufwühlte. Dieser ehemalige Punk ist alt und fett geworden: Ängstlich um den Verlust jeden Lesers beliefert er den Mittelstand mit ganz schön langweiliger Durchschnittsware. Chefredaktor ist seit bald drei Jahren Martin Spieler, doch so richtig angekommen ist er bis heute nicht: Statt wie ein Teil der Redaktion wirkt er wie ein verlängerter Arm des Verlags. Es fehlt der Zeitung nicht nur eine Digitalstrategie, sondern auch eine interne Kritikkultur, die frische Ideen zur Entfaltung bringen könnte.
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Ein Netz-Korsett für die SRG

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Nick Lüthi, 4. Februar 2013, 18:09

Die schweizerischen Verleger fordern, das Online-Angebot der SRG auf eine reine Mediathek zurückzustutzen. Warum die Diskussion über Textlängen und Sendungsbezug am Kern der Sache vorbei geht – aber letztlich nicht zu vermeiden war.
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Der blaue Elefant im Raum

swisscom
Nick Lüthi, 1. Februar 2013, 14:55

bluewin.ch ist eine der meistgenutzten Online-Plattformen der Schweiz. In erster Linie wegen der beliebten E-Mail-Dienste. Aber nicht nur. Bereits heute arbeitet eine 30-köpfige Redaktion für das Portal. Nun will Swisscom das publizistische Angebot ausbauen.
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Wo man den Esel über den Äther bestellt

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Marco Metzler, 31. Januar 2013, 14:01

Das Radio als Kommunikationsapparat: Der Sender Aclo Potosí in Bolivien ist Nachrichtenkanal, Telefonersatz und Schule für die Landbevölkerung zugleich. Zu Besuch bei einem Medium mit einer Mission im ärmsten Land Südamerikas.
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Abbau ermöglichte Ausbau

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Nick Lüthi, 30. Januar 2013, 13:49

Seit mehr als 20 Jahren fordern Politiker und die Geschäftsleitung von Schweizer Radio International/swissinfo die Einführung eines russischsprachigen Nachrichtenangebots. Der Bundesrat war aber stets dagegen, den Kurzwellensender und seinen Online-Nachfolger auszubauen. Nun ist es so weit: Seit Mitte Januar gibt es Swissinfo auch auf Russisch. Direktor Peter Schibli erklärt den Ausbauschritt.
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Tamedia lässt Fremde an seine Daten ran

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Nick Lüthi, 25. Januar 2013, 17:34

Das Medienhaus Tamedia will einen Schritt auf die Software-Welt zu machen und lädt Anfang März zu einem Entwicklerwettbewerb ein. Nach einem ersten Aufruf musste Tamedia massive Kritik einstecken: Der Milliardenkonzern wolle sich auf fremde Kosten bereichern und von der Gratisarbeit Dritter profitieren. Ein Missverständnis, sagt Mike Herter, der bei Tamedia für «Open Development Projects» verantwortlich ist.
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