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AKTUELL

Die Zukunft sieht anders aus

Zukunft
Wolfgang Böhler, 28. November 2013, 09:48

Nur wenn sich der Journalismus von der Fiktion der Unabhängigkeit und Zweckfreiheit verabschiedet, hat er eine Zukunft. Der erst schwach entwickelte Online-Markt böte dafür die idealen Voraussetzungen, findet Wolfgang Böhler. In seiner Neuerscheinung «Journalismus und Internet» analysiert Böhler vergangene und kommende Veränderungen der Medienwelt.
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«Wir können uns nur behutsam verändern»

Volker Herres
Nick Lüthi, 27. November 2013, 10:00

Alles gar nicht so dramatisch, findet Volker Herres (56). Der Programmdirektor von Das Erste (ARD) vertraut darauf, dass eine starke Marke auch in Zukunft vom Publikum nachgefragt sein wird. Den Schlüssel zum künftigen Erfolg sieht Herres in erster Linie in der Präsenz auf allen Plattformen: «Wir müssen unsere Qualitätsprodukte dort anbieten, wo die Leute sie haben wollen.»
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Demokratie nach den Regeln der Datenbarone

Macht der Vielen
Silke Fürst, 22. November 2013, 10:15

Es ist ein beliebter Gemeinplatz: Das Internet ermögliche mehr Demokratie, mehr Partizipation, mehr Interaktivität. Wirklich? Der österreichische Medienwissenschaftler Ramón Reichert hält in seinem aktuellen Buch «Die Macht der Vielen» der populären These entgegen: Die Spielräume im Netz sind häufig nur so gross, wie Unternehmen sie tolerieren und daraus weitere Macht schöpfen können.
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«Wir sind immer sehr pragmatisch unterwegs»

Alexander Mazzara
Nick Lüthi, 20. November 2013, 10:00

Das Fernsehen hat die jungen Zuschauer nicht verloren. Man muss nur ein Programm bieten, das die veränderte Mediennutzung ernst nimmt. Alexander Mazzara (38) hat das mit joiz geschafft. Der junge Sender verschmilzt klassisches TV und Internet zu einem hybriden Format. Wie das funktioniert und wo die Grenzen des neuartigen Konzepts liegen, erklärt joiz-Gründer und CEO Mazzara im Gespräch mit der MEDIENWOCHE.
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«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»

tagi
Nick Lüthi, 19. November 2013, 15:01

Mehr als 120 Redaktorinnen und Redaktoren des Tages-Anzeigers unterzeichneten einen Protestbrief an die Tamedia-Unternehmensleitung. Die Namensliste wurde alsbald publik. Zum Unmut einzelner Betroffener. Veröffentlicht hat sie als Erster der preisgekrönte Walliser Journalist Kurt Marti – aus guten Gründen, wie er findet.
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Exemplarische Qualen der Konvergenz

tagi
Ronnie Grob, 15. November 2013, 16:10

Mehr als 120 Redaktoren des Tages-Anzeigers protestieren als «Gruppe 200» und zeigen in einem fünfseitigen Dokument praktische Probleme der Zusammenführung von Print und Online auf. Die Fälle sind exemplarisch und darum höchst lesenswert für alle Journalisten.
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Gegendarstellung zum Artikel «Harter Kampf mit Auflagenzahlen» vom 11. Oktober 2013

Peter Wanner, 15. November 2013, 14:44

Meine Aussagen zum Trend der Auflagen der Basler Zeitung BaZ und bz Baselland- schaftliche Zeitung / bz Basel sind wie folgt zu Stande gekommen:
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Grosse Reichweite, geringe Einnahmen

Facebook Logo
Adrian Lobe, 14. November 2013, 11:07

Facebook spielt als Verbreitungskanal für journalistische Inhalte eine wichtige Rolle. Kein Wunder bei 1,1 Milliarden Mitgliedern. Aber Geld verdienen Medienunternehmen damit kaum. Doch welche Rolle spielen News genau auf Facebook? Eine Suche nach Erklärungen.
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Sie wacht über den Service public in Europa

Ingrid Deltenre
Nick Lüthi, 13. November 2013, 10:00

Seit drei Jahren leitet Ingrid Deltenre (53) die Generaldirektion der Europäische Rundfunkunion EBU in Genf. Die ehemalige Deutschschweizer Fernsehdirektorin ist damit eine der obersten Lobbyistinnen für die Sache des Service public in Radio und Fernsehen. Deltenre hält das Modell gebührenfinanzierter Medien für unverzichtbar, weil der freie Markt nicht als Voraussetzung für Medienvielfalt und -freiheit tauge.
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«Fernsehen ist von Natur aus ein soziales Medium»

heaf
Nick Lüthi, 8. November 2013, 10:00

Als Digitalchef der kommerziellen Tochter der BBC bewegt sich Daniel Heaf (35) auf dem globalen TV- und Medienmarkt. Von Hypes und Trends lässt er sich nicht irritieren und hinterfragt lieber einmal mehr, was andere bereits als Naturgesetz betrachten. Ein Gespräch über das Fernsehen von heute in einer Medienwelt, die immer nur das Morgen im Auge hat.
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