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AKTUELL

Das falsche Bild vom privilegierten Tessin

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Nick Lüthi, 16. Juni 2015, 15:51

Die Radio und Fernsehprogramme der italienischsprachigen und der Westschweiz gelten gemeinhin als die privilegierten Unternehmensteile der SRG, weil sie mehr Mittel erhalten, als ihre Region selbst aufzubringen vermag. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. In absoluten Zahlen produzieren RSI und RTS wesentlich günstiger als das Deutschschweizer SRF. Ein Denkanstoss zu einer effizienteren und schlankeren SRG.
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Regierungsquellen im Konjunktiv

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Ronnie Grob, 15. Juni 2015, 23:19

Russland und China sollen an die Daten von US-Whistleblower Edward Snowden gelangt sein. Das berichtet die britische Sunday Times. Das ist offenbar auch eine Geschichte für die Neue Zürcher Zeitung: «Snowdens Daten in falscher Hand» übertitelt die NZZ eine Spalte in der Montagsausgabe. Aber dann folgen nur noch Konjunktive.
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Tote Flüchtlinge oder FC Aarau?

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 15. Juni 2015, 12:16

Wovon soll sich ein Blattmacher leiten lassen, wenn er die Frontseite der Zeitung gestaltet? Bei einer Regionalzeitung mit nationalem Anspruch ist diese Frage besonders heikel. Unser Kolumnist schildert das Dilemma anhand eines aktuellen Falles: Todesdrama im Mittelmeer oder Abstiegskandidat FC Aarau?
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Le Service public n’existe pas

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Nick Lüthi, 13. Juni 2015, 10:53

Selbstverständnis und Daseinsberechtigung der SRG gründen stark auf einem sogenannten Service public. Ein Begriff, der in der laufenden Diskussion um das Radio- und Fernsehgesetz weiter an Schärfe verloren hat. Das macht aber nichts. Denn der einzige sinnvolle und wirksame Hebel, um den Umfang des öffentlichen Rundfunks zu regulieren, ist das Geld.
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Ordnung in die Medienwelt

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Ronnie Grob, 12. Juni 2015, 14:25

In seinem Buch «Lautsprecher & Widersprecher» versucht Roger Blum Ordnung in die Mediensysteme der Welt zu bringen. Der frühere Berner Medienprofessor schlägt dazu eine Aufteilung der Länder der Welt in sechs Modelle vor.
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Das Ende des Media-Dreiecks

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Michael Ziesmann, 11. Juni 2015, 17:59

Lange Jahre haben Werbeauftraggeber, Mediaagenturen und Medienanbieter einander in die Hände gearbeitet. Den Agenturen kam dabei die Rolle des unabhängigen Beraters an der Seite der Unternehmen zu, die Werbung in den Medien platzieren wollten. Das Dreiecksverhältnis ist nun aber zunehmend gestört. Auch deshalb weil die Mediaagenturen ihr angestammtes Terrain verlassen haben.
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Fifa-Verhaftungen und Blatter-Rücktritt als Medienereignisse

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Redaktion, 4. Juni 2015, 17:25

Twitter explodierte und die Schlagzeilen überschlugen sich: Die Verhaftung von Fifa-Funktionären in Zürich und der nachfolgende Rücktritt von Sepp Blatter als Präsident des Weltfussballverbands waren Medienereignisse erster Güte. Welche Rolle Journalisten und Fotografen spielten, in unserem aktuellen Dossier.
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Der Vermittler verliert seine Aufgabe

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Michael Ziesmann, 4. Juni 2015, 09:44

Bis heute spielen sie eine zentrale Rolle im Mediengeschäft: Im Auftrag von Grosskunden platzieren Mediaagenturen deren Werbung in den Medien. Für den Vermittlerdienst kassieren sie gutes Geld. Doch ihr Geschäft ist nicht unumstritten. So gilt es als parasitär und zunehmend überflüssig. Eine 150-jährige Geschichte neigt sich dem Ende zu.
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