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AKTUELL

Zahlen ohne Wert

lupe
Nick Lüthi, 20. Juni 2013, 17:34

Trau keiner Studie, die du nur auszugsweise kennst: Publicom präsentiert eine Untersuchung zu Nutzung und Ausstrahlung von Medienmarken, veröffentlicht aber nur Häppchen davon. Für Publicom ist das ein Geschäftsmodell, für Journalisten ein Ärgernis.
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Gegen den ambitionslosen Hochglanz!

fussball
Nick Lüthi, 19. Juni 2013, 13:28

Erfolgreicher Fussball heisst noch lange nicht, dass die Medien der Top-Vereine in der obersten Liga spielen. Im Gegenteil: Im Stadion dominiert ambitionsloser Hochglanz. Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick in die Amateurliga. Dort spielt der FC Bern publizistisch ganz vorne mit.
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Meine elf Jahre bei NZZ Online

nzz_reiter
Marc Böhler, 17. Juni 2013, 14:13

«NZZ-Leser brauchen kein Papier»: 2012 ist die Alte Tante zumindest mit ihrem Werbeslogan in der digitalen Gegenwart angekommen. Bis es so weit war, hat die Neue Zürcher Zeitung immer wieder wertvolle Kompetenzen im Online-Journalismus verloren. Marc Böhler war elf Jahre, von 2000 bis 2011, Redaktor von NZZ Online und hat den Schlingerkurs hautnah miterlebt. Ein Rückblick auf vier Phasen der Online-Publizistik.
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Eine «Mediensteuer» muss nicht sein

tv_toggeli
Nick Lüthi, 12. Juni 2013, 16:42

Ein zeitgemässes Modell zur Finanzierung von Radio und Fernsehen gibt es auch ohne «Mediensteuer». Abstinente sollen nicht zahlen, was sie nicht nutzen. Mit einem Opting-out würde der Kern des angestrebten Systemwechsels nicht tangiert. Der Bundesrat will es anders.
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«Keine Sekunde damit gerechnet»

Tastatur Crowdfunding
Nick Lüthi, 4. Juni 2013, 15:37

Weil «Das Magazin» nicht die vollen Kosten für eine Reportage tragen will, treiben die Journalisten das fehlende Geld mittels Crowdfunding auf. Innert Kürze sind 5000 Franken beisammen. Die Aktion stösst aber auch auf Kritik. Man stört sich daran, dass der prosperierende Tamedia-Verlag nicht selbst die erforderlichen Mittel bereitstellt.
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«Die Angst, sich lächerlich zu machen, verhindert extrem viele gute Sachen»

Sascha Lobo (Foto: Ronnie Grob)
Ronnie Grob, 4. Juni 2013, 08:21

Wer glaubt, Sascha Lobo sei vor allem eine Frisur, täuscht sich. Mit seinen eloquent-witzigen Formulierungen unterhält der 38-jährige Berliner Vortragsredner, Kolumnist und Unternehmer bestens, er transportiert darin aber auch echte und wertvolle Gedankenanstösse zum Medienwandel. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE redet er über seine Mitverantwortung an Begriffen wie «Digitale Bohème» und «Shitstorm» und erklärt, ob er ein Nerd oder ein Yuppie ist und warum er noch nie Drogen konsumiert hat.
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Rebell, Reporter, Radikaler

Robert Ménard
Adrian Lobe, 3. Juni 2013, 12:04

Robert Ménard, Gründer und langjähriger Generalsekretär der Organisation «Reporter Sans Frontières» (RSF), sorgte mit seinen Äusserungen immer wieder für Provokationen. Nun tritt er bei den Kommunalwahlen 2014 für den Front National an.
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Terror-Videos: Bedenken, aber keine Grenzen

medienclub
Philip Kübler, 31. Mai 2013, 15:55

Die Diskussionsrunde im ersten «Medienclub» des Schweizer Fernsehens suchte nach Antworten auf die Frage, wie die Massenmedien mit Terrorbildern umgehen sollten. Im Ergebnis scheint fast alles möglich zu sein. Auf Regelwerke, wie sie etwa der Presserat oder publizistische Leitlinien bieten, haben die Medienprofis kaum verwiesen. Man möchte offenbar lieber referenzfrei entscheiden und publizieren.
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Das «bessere Wikileaks» in der Warteschleife

DDB_klein
Oliver Classen, 31. Mai 2013, 12:22

Seit zwei Jahren arbeitet Daniel Domscheit-Berg an der Whistleblower-Plattform Openleaks. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE
erklärt die ehemalige Nummer zwei von Wikileaks, weshalb er heute lediglich überwachungssichere «tote Briefkästen» zur Verfügung stellen will und warum ihn die Inhalte der geleakten Dokumente nicht interessieren.
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«Wir haben das Potenzial wohl ausgeschöpft»

5 Jahre Blick am Abend
Nick Lüthi, 29. Mai 2013, 08:59

Seit seiner Gründung vor fünf Jahren hat sich der «Blick am Abend» zur zweitgrössten Zeitung der Schweiz entwickelt – und damit den Zenith bereits erreicht. Mehr Wachstum liege eigentlich nicht mehr drin, sagt Chefredaktor Peter Röthlisberger. Im Interview mit der MEDIENWOCHE spricht Röthlisberger über den täglichen Spagat zwischen News und leichtfüssiger Unterhaltung, sowie die Tücken der Zeitungsproduktion unter grossem Zeitdruck.
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