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AKTUELL

Die Story hinter der Story-Mania (es geht um Geld)

snapchat
Adrian Lobe, 4. April 2017, 11:41

Aneinandergereihte Multimedia-Häppchen wecken die Hoffnung, junge Leute mit journalistischen Inhalten zu erreichen. Snapchat ging mit dem Story-Format voran, Facebook zieht nun auf breiter Front nach. Für die Medien, die fleissig mitmachen, bedeutet das vor allem ein weiterer Kontrollverlust über die Distributionswege – und das grosse Geld streichen sowieso die Plattformen ein.
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Sturm über Google oder nur im Wasserglas?

Logo Google
Markus Gabriel, 4. April 2017, 00:00

Zahlreiche Firmen haben ihre Budgets gestrichen oder blockiert, die für Werbung im Google Werbenetzwerk gesprochen waren. Damit reagieren sie mit PR-trächtiger Empörung auf den Umstand, dass ihre Werbeanzeigen in die Nähe von hetzerischen Webseiten und radikalen YouTube-Videos gebracht wurde, ohne ihr Wissen. Das Problem ist kleiner als nun der Eindruck entstanden sein könnte in Folge der ganzen Aufregung.
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«Wir fokussieren auf das Alltägliche»

logo
Journalismus Y, 31. März 2017, 10:28

Das niederländische Online-Magazin De Correspondent macht vieles richtig: Gestartet mit 19’000 Unterstützern per Crowdfunding, haben sie heute 55’000 zahlende Mitglieder und wollen demnächst in die USA expandieren. Wir wollten wissen: Was ist ihr Erfolgsrezept?
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Verlage unterstützen Medienförderung für Nachrichtenagentur

logosda
Nick Lüthi, 23. März 2017, 18:15

Noch bevor ein kohärenter Plan für die künftige Förderungspolitik auf dem Tisch liegt, signalisiert der Bundesrat Bereitschaft, die Schweizerische Depeschenagentur sda mit Geldern aus der Medienabgabe zu unterstützen. Tamedia und NZZ, die grössten Aktionäre der Agentur, zeigen sich offen für eine solche Subvention. Die Agentur selbst sieht darin einen Stabilisierungsfaktor für ihr Geschäft.
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Harte Gesetze für Überwachung und gegen Whistleblower

snowden
Peter Stäuber, 23. März 2017, 15:06

Die britische Regierung setzt alles daran, den investigativen Journalismus zu kriminalisieren. Mit dem neuen Überwachungsgesetz und der geplanten Verschärfung der Bestimmungen für Whistleblowing würde der Preis für Enthüllungen, wie jene von Edward Snowden, massiv in die Höhe getrieben, sagt «Guardian»-Journalist und Buchautor Ian Cobain.
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Das Breitbart-Paradox

Logo Breitbart
Markus Gabriel, 21. März 2017, 15:11

Wie kommt es, dass so viele Schweizer Firmen auf dem Trump-nahen Nachrichtenportal breitbart.com Anzeigen schalten? Sie machen das nicht, weil sie die politischen Ansichten der Plattform teilen, sondern lassen ihre Werbung überall dort anzeigen, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Die Verantwortung für die Werbeauslieferung an zweifelhafter Stelle liegt im Grunde beim Betrachter selbst.
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Zensur! Zensur?

Zensur
Philip Kübler, 19. März 2017, 22:33

«Zensur ist verboten.» Artikel 17 Absatz 2 ist der kürzeste Absatz unserer Bundesverfassung und die knackigste Rechtsnorm in der Schweiz. Ein so sparsam und absolut formuliertes Verbot wird leicht zur rhetorischen Waffe.
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Heikle Kommunikation mit der Bundesanwaltschaft

Bundesstrafgericht
Dominique Strebel, 17. März 2017, 13:46

Stellen Medienschaffende einem Staatsanwalt Fragen, müssen sie künftig damit rechnen, dass ihre Kommunikation in den Verfahrensakten landet und so auch mutmasslichen Tätern bekannt wird. Das hat das Bundesstrafgericht entschieden. Wie es dazu kam, wie Redaktionsgeheimnis und Persönlichkeitsschutz trotzdem gewahrt werden können und weshalb Journalisten jetzt anfechtbare Verfügungen verlangen müssen.
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