DOSSIER mit 182 Beiträgen

Vertrauenskrise

JOURNALISMUS

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Wem können wir noch trauen?

Sinkende Werbeerlöse, Lügenpresse-Debatten und Gratisinfos via Internet gefährden traditionelle Medienmarken. Was ist falsch gelaufen? Und wie kann man die unabhängige Aufarbeitung relevanter Informationen gewährleisten? Ein Essay von Beobachter-Chefredaktor Andres Büchi.

Lebensgefährliche Fake-News

Konservative Hetzer und Dampfplauderer werden zur Lebensgefahr, weil sie die Folgen von Wetterphänomenen verharmlosen. In den USA suggerieren rechte Medienfiguren wie Alex Jones (Infowars) oder Rush Limbough (Radiotalker), dass Hurrikans und Hochwasser womöglich gar nicht so schlimm seien. Die Medien hätten ein vitales Interesse daran, die Naturphänomene gefährlicher zu reden als sie tatsächlich sind. Schliesslich Weiterlesen …

Massenmedien erreichen weiterhin die Massen

«Alternative» Medien am rechten politischen Rand stricken gerne an der Legende, wonach die grossen Medien an Publikum verlören, weil sie das Volk anlügen – und dies inzwischen durchschaut und mit Abokündigungen und Lektüreverweigerung quittiert werde. Bildblog hat sich nun die Mühe gemacht, diese These anhand konkreter Zahlen zu prüfen. Und siehe da: «Die These, den Weiterlesen …

So funktioniert Hetze

Die Sächsische Zeitung dokumentiert einen Fall von mutwilliger politischer Manipulation, auch bekannt als Fake News. Eine Facebook-Meldung, wonach ein Asylsuchender eine deutsche Lehrerin niedergestochen haben solle, erwies sich bei genauerer Überprüfung, auch als Rercherche bekannt, als in den zentralen Aussagen frei erfunden. Es gab zwar einen Vorfall, aber keine Messerstecherei, und es waren laut Polizei Weiterlesen …

Wie ein Augenzeugenbericht als Konternarrativ missbraucht wird

Brennan Gilmore beobachtete in Charlotteville aus nächster Nähe die Todesfahrt des rechtsextremen Amok-Rasers. Er filmte, wie Heather Heyer zu Tode kam. In den folgenden Tagen stand er unzähligen Medien Red und Antwort und berichtete, was er gesehen hatte. Doch auch das politische Umfeld des Attentäters wusste die Aussagen Gilmores zu nutzen. Aus biografischen Angaben, die Weiterlesen …

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Der Journalist als Frontkämpfer

Einen wichtigen Grund für die Vertrauenskrise, in der sich der Journalismus befindet, ortet Markus Völker in der Kollegenorientierung der Medienschaffenden. Dabei verlören sie das Publikum aus den Augen. Wichtiger sei es, sich mit der eigenen Peergroup zu verkumpeln, respektive gegen anderen zu schiessen. Das lässt sich tagtäglich auf Twitter und Facebook beobachten. Solche Selbstbezogenheit kommt Weiterlesen …

Der totale Vertrauensverlust

Der britische «Guardian» zeichnet die Geschichte nach des inzwischen mit Händen greifbaren Vertrauensverlusts der Medien. Was sich mit dem Murdoch-Abhörskandal 2011 andeutete, explodierte förmlich mit dem politischen Chaos auf der Insel im Zuge von Schottland-Referendum, Brexit und Grenfell-Brandkatastrophe. «Die Medien», von den Fundamentalkritikern oft als monolithischer Block adressiert, werden von links bis rechts, von oben Weiterlesen …