DOSSIER mit 78 Beiträgen

Zukunftstechnologien

Er war der erste Autor, der einen Roman am PC schrieb

Das Programm hiess «electric Pencil», elektrischer Bleistift, und kam als erste Textverarbeitungssoftware überhaupt 1976 auf den Markt. Der kürzlich verstorbene Science-Fiction-Autor Jerry Pournelle gab für den Betrieb von «electric Pencil» 12’000 Dollar aus, als er sich daran machte, als erster Schriftsteller einen Roman am Computer zu schreiben. Die Investitionskosten, so schätzte Pournelle, hätten sich durch Weiterlesen …

Achtung: dieser Text wurde nicht von Menschenhand verfasst!

Sollen journalistische Beiträge speziell gekennzeichnet werden, wenn sie von Computersoftware generiert wurden? Für Journalistenverbände und Medienethiker ist das keine Frage: «Robotertexte» müssen als nicht von Menschenhand verfasst ausgewiesen werden. Das gebiete allein schon die Quellentransparenz, wie sie auch sonst für den Journalismus gelte. In einer Umfrage des Medienmagazins «journalist» sprach sich eine Mehrheit der Befragten Weiterlesen …

Google verschlingt das freie Internet

Im Alltag nimmt man es als Erleichterung wahr, wenn Webseiten schneller angezeigt werden und die gesuchten Informationen unmittelbar verfügbar sein. Aus Distanz betrachtet, zeigt sich indes ein bedrohliches Bild: Wenn wir bei einer Google-Suche immer öfter im Google-Universum festgehalten werden und nicht mehr via Link auf eine Website gelenkt werden, verheisst das nichts Gutes für Weiterlesen …

Eine digitale Bibliothek von Alexandria

Wie Google verfolgt auch das Internet Archive das Ziel, das Wissen der Welt zu speichern und zugänglich zu machen – mit dem Unterschied, dass Google damit Geld verdienen will und das Internet Archive als Non-Profit-Unternehmen funktioniert. Für seine aktuelle Ausgabe zum Thema Bibliotheken hat das «NZZ Folio» das digitale Archivprojekt besucht und mit dem Gründer Weiterlesen …

Wollt ihr die totale Manipulation?

Die Wissenschaft hat die Grundlagen für Fake News 2.0 geschaffen: Algorithmen können aus einer Audiodatei plausible Lippenbewegungen formen und sie über die eigentlichen Gesichtsausdrücke einer Videoaufnahme legen. Mitarbeiter der University of Washington demonstrierten die neue Manipulationsmöglichkeit am Beispiel eines Videos von Barack Obama.

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