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Standpunkt

Medien im Echo-Modus

burka
Nina Fargahi, 17. Februar 2017, 10:11

Zur Kampagne gegen eine erleichterte Einbürgerung machten die Medien nicht die beste Figur. Die faktenfreien und themenfremden «Argumente» der SVP («Burka-Plakat») wurden oft ungefiltert und unwidersprochen verbreitet. Aber Journalismus darf nicht blosses Echo politischer Kampagnen sein.
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Ein Abbild der Akteure, aber ein schiefes Bild der Themen

Linards Udris
Redaktion, 10. März 2016, 12:08

Haben die Medien zu einseitig über die Durchsetzungsinitiative berichtet? Auch wenn dies auf den ersten Blick so aussehen mag, zeigt eine nähere Betrachtung, dass die Medien ein ziemlich kongruentes Abbild der Akteure und ihrer Argumente gezeichnet – und damit grundsätzlich ausgewogen berichtetet haben. Das Bild wird aber dort schief, wo sich die Medien zu stark auf Konflikte und SVP-Themen fokussieren. Eine Analyse von Linards Udris, stv. Leiter fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft.
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Neutrale Beobachter trotz Eigeninteressen?

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Redaktion, 30. Mai 2015, 23:24

Von der SRG wird im Vorfeld der RTVG-Abstimmung Zurückhaltung erwartet. Es könne nicht sein, so die Mahnung, dass der grösste Nutzniesser der öffentlichen Gelder selbst Propaganda für da neue Gebührenregime betreibe. Eine sachliche Berichterstattung sollte aber auch für private Medien gelten. Auch sie sind in vielen Fällen Partei. Die Analyse der Abstimmungsberichterstattung zeigt aber, dass private Medien vor allem jene Aspekte der Vorlage betonen, die mit ihren eigenen wirtschaftlichen oder weltanschaulichen Interessen übereinstimmen. Eine Analyse von Mark Eisenegger, Linards Udris, Mario Schranz
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Die Service-public-Debatte nimmt Fahrt auf

logomemo
Redaktion, 17. April 2015, 15:14

Je näher die Abstimmung vom 14. Juni über die Finanzierung von Radio und Fernsehen rückt, desto intensiver wird auch über Sinn und Zweck und Zukunft eines medialen Service public diskutiert. Es sind zur Zeit vor allem SRG-kritische Stimmen, die sich zu Wort melden. Der aktuelle Stand der Debatte in unserem Dossier «Service public».
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Es geht sehr wohl um den Service public

fernbedienung
Nick Lüthi, 19. März 2015, 17:26

Warum die Sache mit der RTVG-Abstimmung nicht ganz so einfach ist, wie sich Medienministerin Doris Leuthard das wünscht. Die Diskussion um die neue «Medienabgabe» hat sehr wohl und sehr direkt mit dem Service public zu tun.
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Innovationen statt Subventionen

Natalie Rickli
Gastautor, 20. Februar 2015, 09:27

Bundesrat und Parlament wollen eine Mediensteuer einführen: Künftig sollen alle Haushalte bezahlen – auch wenn gar kein Empfangsgerät vorhanden ist. Unternehmen werden zusätzlich abgezockt. Statt den Service public eng zu definieren, die Gebühren zu senken und den privaten Anbietern mehr Freiheiten zu geben, wird die SRG unter Heimatschutz gestellt. Am 14. Juni kann das Volk an der Urne Gegensteuer geben. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli schliesst unsere Debatte zum RTVG-Referendum ab.
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Medienvielfalt stärken, Minderheiten schützen

Martin Candinas
Gastautor, 19. Februar 2015, 09:29

Tiefere Gebühren, mehr Fairness, weniger Bürokratie: Das neue Radio- und Fernsehgesetz reagiert auf die veränderte Mediensituation und stärkt SRG und Private. Der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas wirbt für ein Ja zu einer modernen Gebührenordnung in der Abstimmung vom 14. Juni. Das bedeute auch ein Bekenntnis zur (Sprachen)vielfalt des öffentlichen Rundfunks in der Schweiz.
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Medienfinanzierung als öffentliche Aufgabe

Edith Graf-Litscher
Gastautor, 18. Februar 2015, 08:00

Die neue Medienabgabe ist ein Schritt zu einer nachhaltigen Finanzierung des Service public im digitalen Zeitalter. Als nächsten Schritt braucht die Schweiz ein neues, direktes Fördermodell. Dabei gilt es stets die Unabhängigkeit des Journalismus zu wahren. Die Thurgauer Nationalrätin Edith Graf-Litscher meldet sich als Vertreterin der SP in der Debatte um die neue Medienabgabe zu Wort.
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