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Aktuell

Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch

buchtitel
René Zeyer, 11. April 2017, 15:29

Die Wogen nach der Publikation des Buchs «Jürg Jegges dunkle Seite» schlagen hoch. Handelt es sich um die gerechtfertigte Anklage eines Missbrauchsopfers oder um publizistische Selbstjustiz?
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Der Zweck heiligt die Mittel

hugostamm
Nick Lüthi, 6. April 2017, 16:53

Darf sich ein Journalist über fundamentale Berufsregeln hinwegsetzen, wenn er eine Lebensgeschichte aus der Opferperspektive erzählt? Sehr wohl, findet der Autor Hugo Stamm, der es bewusst unterliess, einen mutmasslichen Täter mit schwerwiegenden Vorwürfen zu konfrontieren. Geht gar nicht, sagen Fachleute aus Medienrecht und Medienethik.
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Lügen, Lücken und Mediendiät

Buch
Lothar Struck, 18. Oktober 2016, 10:33

Was ist am «Lügenpresse»-Vorwurf dran? Sind es nicht viel mehr Lücken als Lügen oder ist eigentlich alles gar nicht so schlimm? Drei Autoren nähern sich aus unterschiedlicher Perspektive den zentralen Topoi aktueller Medienkritik.
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«Fatale Allianz zwischen Medien und Politik»

Wolfgang Herles
Lothar Struck, 10. Februar 2016, 15:38

Das Fernsehen habe als Aufklärungsmedium ausgedient, Quote und Konformität erzeugten eine «Seichtigkeitsspirale», diagnostiziert der frühere ZDF-Mann Wolfgang Herles. Verantwortlich dafür sei massgeblich die gleich gelagerte Eitelkeit von Sendungsmachern und Politikern, schreibt Herles in «Die Gefallsüchtigen». Seine Vorschläge würden die Sache aber nicht besser machen, sondern die Unabhängigkeit der Sender erst recht gefährden.
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Ein Märchen aus nicht ganz so guten Zeiten

Umberto Eco
Lothar Struck, 7. Oktober 2015, 17:10

Von wegen «gute alte Zeiten»: Umberto Eco führt in seinem neuen Roman «Nullnummer» zurück in eine frühere Phase der Zeitungskrise und zeigt, dass es auch ohne Internet um die gedruckten Nachrichten nicht zum besten gestanden hatte. Als Medienkritik bleibt das Buch indes zu komödiantisch-oberflächlich.
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Ordnung in die Medienwelt

globus
Ronnie Grob, 12. Juni 2015, 14:25

In seinem Buch «Lautsprecher & Widersprecher» versucht Roger Blum Ordnung in die Mediensysteme der Welt zu bringen. Der frühere Berner Medienprofessor schlägt dazu eine Aufteilung der Länder der Welt in sechs Modelle vor.
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Journalisten als unbelangbare Ko-Politiker

meyer
Ronnie Grob, 3. Juni 2015, 10:06

Der Suhrkamp-Band «Die Unbelangbaren» wirft politischen Journalisten vor, selbst mitzuregieren als sogenannte Ko-Politiker, aber dabei letztlich unbelangbar zu bleiben. Autor Thomas Meyer, Politikwissenschaftler und stv. Vorsitzender der Grundwertekommission der SPD, wird leider nicht konkret, wenn es um die Namen der kritisierten Journalisten geht.
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Staatspropaganda im Staatsfernsehen? Jetzt mal konkret

srf
Ronnie Grob, 29. März 2015, 21:41

Unpassende Metaphern, Allgemeinplätze und ein kurioses Korrespondentenkabinett. Keine «guten Noten» für den Fernseh-Herbst 2014. Wir dokumentieren den Beitrag unseres Autors Ronnie Grob aus der Neuerscheinung «Weniger Staat, mehr Fernsehen» (NZZ Libro).
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