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Christoph Tonini

«Auch im digitalen Zeitalter mit Publizistik Geld verdienen»

Tamedia entwickelt sich vom Zeitungs- und Zeitschriftenverlag zum digitalen Medien- und Dienstleistungsunternehmen. Christoph Tonini, Vorsitzender der Unternehmensleitung, erklärt im Gespräch, welche Rolle die Publizistik im zunehmend breiteren Geschäftsfeld spielen soll und warum Tamedia die Werbeallianz von Ringier, Swisscom und SRG zwar nicht fürchtet, aber trotzdem bekämpft.

Wer schwächelt, wird fit getrimmt

In den nächsten drei Jahren will das Zürcher Medienhaus Tamedia 34 Millionen Franken an Kosten einsparen. Geprüft würden «alle Optionen». Besonders bei den Zeitungen in der Westschweiz sorgt das neuerliche Sparpaket für rote Köpfe.

«Ansprechendes Ergebnis» – aber nicht für Zeitungen

Das Medienunternehmen Tamedia hat die Geschäftszahlen für 2012 bekannt gegeben. Während das traditionelle Kerngeschäft, die regionalen und nationalen Zeitungen, weiter schwächelt, kommt das digitale Geschäft noch nicht richtig in die Gänge. Dennoch erzielte der Zürcher Konzern ein, laut CEO Christoph Tonini, «ansprechendes Ergebnis» von 152 Mio. Franken, bei einem Ertrag von 1,05 Mrd. Franken.

«Es gibt keine Alternative»

Per Ende Jahr tritt Martin Kall als CEO von Tamedia zurück. Nach zehn Jahren an der Spitze der Unternehmensleitung wechselt er in den Verwaltungsrat des Zürcher Medienunternehmens. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE blickt Kall zurück auf die Entwicklung Tamedias von einem «bedeutenden KMU» zum gesamtschweizerischen Medienhaus, die er mit Akquisitionen und Kooperationen massgeblich vorangetrieben hat. Weiterlesen …