Tag mit 41 Beiträgen

Debatte

Für einen schärferen «Zensur»-Begriff

Nicht jeder technische Eingriff, der zum Ziel hat, die Verbreitung von Fake News zu unterbinden, ist gleich Zensur. Ein Erfolg versprechender Weg wäre es, wenn Google und Facebook ein publizistisches Selbstverständnis entwickeln und jene redaktionelle Verantwortung auch aktiv wahrnehmen würden, die sie de facto schon heute tragen. Eine Replik von Philippe Wampfler auf den Diskussionsbeitrag von Weiterlesen …

Debattenkultur anno dazumal: Moskau einfach

Wer sich über die SVP und ihre Blätter aufregt, vergisst: Früher ging man in den Medien noch heftiger aufeinander los. Die früheren Journalisten und Chefredaktoren Karl Lüönd, Helmut Hubacher und Hugo Bütler erinnern sich.

Die Grundregeln des Journalismus

Dein Job: Festlegen der Personal- und Programmstrukturen, der Content-Strategie und Programminhalte, gemeinsam mit dem Chief Radio Officer und den lokalen Programmleitern – Führen des Teams aller Programmschaffenden wie Moderatoren, Redaktoren, Reporter und Produzenten von Energy Basel – Erstellen der Arbeitspläne, Planung und Ausführung von…

Ein geschlossenes Grünbuch

Die SRG hat ein Papier zur Service-public-Debatte veröffentlicht. Anders als es die Deklaration vermuten lassen würde, handelt es sich weniger um einen Diskussionsbeitrag als um ein Positionspapier: Hier stehen wir und hier wollen wir bleiben.

Sehnsucht nach Autorität

Warum wird Schriftstellern a priori zugestanden, ein qualifizierteres politisches Urteil fällen zu können als die mit der Sache beschäftigten Fachleute oder der Durchschnittsbürger? In der Zuweisung des Schriftstellers als eine Art «Universalgelehrter» lebt immer noch der Geniekult des 18. Jahrhunderts weiter. Eine literaturgeschichtliche Einordnung von Lukas Bärfuss‘ Auftritt als Schweiz-Kritiker.

Endzeit im Treibhaus

Literaturkritik heisst heute nur noch Querlesen und Abarbeiten – mit dem Ergebnis eines trivialen Literaturjournalismus, frei von Reflexion und Kritik. Darauf kann das Netz nur beschränkt reagieren, weil es auch Teil des Problems ist. Als wenig hilfreich erweist es sich zudem, wenn sich das vermeintlich Neue als das Alte entpuppt. Anmerkungen und Beobachtungen zur laufenden Weiterlesen …

Ad Content

Es läuft grad doppelt dumm

Medienministerin Doris Leuthard beteuert bei jeder Gelegenheit, die RTVG-Abstimmung habe nichts mit dem Service public zu tun. Doch die Deutungshoheit ist ihr längst entglitten – und der Einfluss der Verlage auf die redaktionelle Arbeit wird überschätzt.