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Standpunkt

Für einen schärferen «Zensur»-Begriff

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Philippe Wampfler, 14. Dezember 2016, 10:27

Nicht jeder technische Eingriff, der zum Ziel hat, die Verbreitung von Fake News zu unterbinden, ist gleich Zensur. Ein Erfolg versprechender Weg wäre es, wenn Google und Facebook ein publizistisches Selbstverständnis entwickeln und jene redaktionelle Verantwortung auch aktiv wahrnehmen würden, die sie de facto schon heute tragen. Eine Replik von Philippe Wampfler auf den Diskussionsbeitrag von Andreas von Gunten zum gesellschaftlichen Umgang mit Fake News.
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Ein geschlossenes Grünbuch

SRG fuer alle
Nick Lüthi, 9. Oktober 2016, 10:27

Die SRG hat ein Papier zur Service-public-Debatte veröffentlicht. Anders als es die Deklaration vermuten lassen würde, handelt es sich weniger um einen Diskussionsbeitrag als um ein Positionspapier: Hier stehen wir und hier wollen wir bleiben.
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Sehnsucht nach Autorität

Lukas Bärfuss, Bild: Frederic Meyer
Lothar Struck, 25. Oktober 2015, 14:57

Warum wird Schriftstellern a priori zugestanden, ein qualifizierteres politisches Urteil fällen zu können als die mit der Sache beschäftigten Fachleute oder der Durchschnittsbürger? In der Zuweisung des Schriftstellers als eine Art «Universalgelehrter» lebt immer noch der Geniekult des 18. Jahrhunderts weiter. Eine literaturgeschichtliche Einordnung von Lukas Bärfuss‘ Auftritt als Schweiz-Kritiker.
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Endzeit im Treibhaus

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Lothar Struck, 8. Juli 2015, 13:56

Literaturkritik heisst heute nur noch Querlesen und Abarbeiten – mit dem Ergebnis eines trivialen Literaturjournalismus, frei von Reflexion und Kritik. Darauf kann das Netz nur beschränkt reagieren, weil es auch Teil des Problems ist. Als wenig hilfreich erweist es sich zudem, wenn sich das vermeintlich Neue als das Alte entpuppt. Anmerkungen und Beobachtungen zur laufenden «Perlentaucher»-Debatte zur Zukunft der Kritik.
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Es läuft grad doppelt dumm

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 4. Mai 2015, 14:15

Medienministerin Doris Leuthard beteuert bei jeder Gelegenheit, die RTVG-Abstimmung habe nichts mit dem Service public zu tun. Doch die Deutungshoheit ist ihr längst entglitten – und der Einfluss der Verlage auf die redaktionelle Arbeit wird überschätzt.

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Die Service-public-Debatte nimmt Fahrt auf

logomemo
Redaktion, 17. April 2015, 15:14

Je näher die Abstimmung vom 14. Juni über die Finanzierung von Radio und Fernsehen rückt, desto intensiver wird auch über Sinn und Zweck und Zukunft eines medialen Service public diskutiert. Es sind zur Zeit vor allem SRG-kritische Stimmen, die sich zu Wort melden. Der aktuelle Stand der Debatte in unserem Dossier «Service public».
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Innovationen statt Subventionen

Natalie Rickli
Gastautor, 20. Februar 2015, 09:27

Bundesrat und Parlament wollen eine Mediensteuer einführen: Künftig sollen alle Haushalte bezahlen – auch wenn gar kein Empfangsgerät vorhanden ist. Unternehmen werden zusätzlich abgezockt. Statt den Service public eng zu definieren, die Gebühren zu senken und den privaten Anbietern mehr Freiheiten zu geben, wird die SRG unter Heimatschutz gestellt. Am 14. Juni kann das Volk an der Urne Gegensteuer geben. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli schliesst unsere Debatte zum RTVG-Referendum ab.
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Medienvielfalt stärken, Minderheiten schützen

Martin Candinas
Gastautor, 19. Februar 2015, 09:29

Tiefere Gebühren, mehr Fairness, weniger Bürokratie: Das neue Radio- und Fernsehgesetz reagiert auf die veränderte Mediensituation und stärkt SRG und Private. Der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas wirbt für ein Ja zu einer modernen Gebührenordnung in der Abstimmung vom 14. Juni. Das bedeute auch ein Bekenntnis zur (Sprachen)vielfalt des öffentlichen Rundfunks in der Schweiz.
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