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Aktuell

Wenn man das Halszäpfchen sieht

spiegel_trump
René Zeyer, 5. Februar 2017, 17:42

Das jüngste «Spiegel»-Cover mit dem US-Präsidenten in der Pose eines IS-Schlächters markiert den vorläufigen Tiefpunkt einer hysterischen Anti-Trump-Manie. Doch das Nachrichtenmagazin steht damit nicht allein. Damit begeben sich diese Medien selbst auf das Niveau, das sie mit ihrem Gezeter anzuprangern vorgeben.
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Wie mache ich mir ein Feindbild?

roger-koeppel_sw
René Zeyer, 11. Januar 2017, 23:32

Das Porträt ist eine der anspruchsvollsten Formen im Journalismus. «Die Zeit», die «Süddeutsche Zeitung», der Norddeutsche Rundfunk, «Der Spiegel» und zuletzt der «Blick» versuchten sich im Laufe der letzten Jahre am grossen Köppel-Porträt. Doch kommt auch Köppel raus, wo Köppel drauf steht? Der Vergleichstest ergibt einen überraschenden Sieger.
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Warum wollt ihr mein Geld nicht?

kundendienst
Nick Lüthi, 18. März 2016, 17:26

Wenn sich heute jemand bereit zeigt, für Medien Geld auszugeben, dann dürfte man erwarten, dass Verlage diese Kunden entsprechend zuvorkommend behandeln. Doch gefehlt. Erfahrungen bei der Süddeutschen Zeitung, Die Zeit und Tamedia zeigen etwas anderes. Aber es gibt auch Ausnahmen (welche die Regel bestätigen).
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Die ganze Zeit das ganze Bild

360grad
Nick Lüthi, 5. Oktober 2015, 16:15

Die von Ulrik Haagerup angestossene Debatte um einen konstruktiven Journalismus treibt erste Blüten. Zeitungen richten Ressorts ein für positive Nachrichten, in der Flüchtlingsdebatte bemühen sich Medien, das ganze Bild zu zeigen. Das allein reicht aber nicht. Es geht viel mehr um eine Justierung des journalistischen Kompasses auf eine permanente 360-Grad-Perspektive.
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Nur wer etwas riskiert, kann überhaupt gewinnen

Nik Niethammer
Nik Niethammer, 7. Juli 2014, 12:15

In den Nischen spriesst die Innovation: Wer genau hinguckt, sieht die Versuchsballons steigen. Das macht Mut. Aber warum nicht mehr davon? Liebe Verlage, macht doch einfach drauf los, anstatt alle Eventualitäten zu prüfen. Ob ihr erfolgreich seid, seht ihr schnell.
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Auf einer Glatze Locken drehen

föileton
Lothar Struck, 5. Juli 2013, 00:37

Die Unverständlichkeit mancher Feuilleton-Texte ist nicht nur ein Problem des Schreibers, sondern auch des Rezipienten, der vermehrt nach schneller Erkenntnis sucht. Ein populäres Feuilleton wäre aber ein Widerspruch in sich.
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Und jetzt noch mal auf Deutsch

blabla
Fabian Baumann, 1. Juli 2013, 11:50

Feuilletonisten pflegen hohe intellektuelle Ansprüche und drücken ihre Gedanken entsprechend komplex aus. Oft dient aber der pseudo-intellektuelle Jargon dazu, inhaltliche Schwächen zu überdecken. Dem Schwurbel auf der Schliche.
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Wer liest den Economist?

Nick Lüthi, 3. August 2012, 12:56

Noch nie gab es ein so reichhaltiges und leicht verfügbares Angebot an internationalen Medien. Wir können uns jederzeit und überall umfassend über das Weltgeschehen informieren – und tun das auch: Ausländische Qualitätstitel, etwa der Economist, legen in der Schweiz kräftig zu. Gleichzeitig reisst die Klage über den Niedergang des Auslandjournalismus nicht ab. Ein Widerspruch?
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