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Dominique von Burg

Das Dilemma des Presserats

Dominique von Burg, Präsident des Schweizer Presserats, geht mit der Weltwoche hart ins Gericht: Die Titelseite mit den Polizeifotos von Res Strehle sei «unverhältnismässig», der Tagi-Chefredaktor an den Pranger gestellt. Das sei eine Vorverurteilung und schmälere die Glaubwürdigkeit der Beschwerdeinstanz, finden Journalisten. Der Presserat steckt in einem Dilemma.

«Man kann dem auch Pranger sagen»

Der Schweizer Presserat macht sich nicht nur Freunde in den Medien. Das wird sich auch dann nicht ändern, wenn er künftig öffentlich auflistet, welche Medien sich weigern, die Stellungnahmen zu veröffentlichen, in denen sie gerügt werden. Am Rande der Jahrespressekonferenz des Presserats sprach sein Präsident Dominique von Burg (66) mit der MEDIENWOCHE und erklärte, wo Weiterlesen …