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Hintergrund

Unvereinbare Interessen

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Nick Lüthi, 20. August 2012, 10:30

Zum Zoff um das Interview mit den Degen-Brüdern ist es gekommen, weil zwei Welten aufeinanderprallten: Die Fussballer wollten eine PR-Geschichte und «Bar-Storys»-Herausgeber Christian Nill ein journalistisches Interview. Deshalb hätte es auch nichts gebracht, glaubt Nill, wenn er sich mit den FCB-Spielern im Vorfeld auf ein Autorisierungsprozedere geeinigt hätte.
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Schlechter Stil

Nick Lüthi, 2. August 2012, 10:42

Detailreich hat Heribert Prantl in einem Zeitungsartikel eine Szene beschrieben, die er nur vom Hörensagen kannte. Ein Fehler? Prantl, der Journalist gewordene Jurist, meint klar: nein. Das trägt ihm Spott und Häme ein.

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Um die Früchte ihrer Arbeit gebracht

Nick Lüthi, 19. April 2012, 12:13

Der Lokaljournalismus gilt als eine der härtesten Disziplinen. Doch die Wertschätzung der Königsdisziplin lässt zu wünschen übrig. Gerne nutzen renommierte Titel Lokalmedien als Stichwortgeber und Steinbruch, ohne die Leistung der Ideenlieferanten zu würdigen. Eine Zeitung, drei Beispiele.
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Wie man die Welt unbegreiflich macht

Nick Lüthi, 4. April 2012, 16:46

Eine Woche lang hat Tages-Anzeiger-Reporter Jean-Martin Büttner ferngesehen und herauszufinden versucht, wie das Schweizer Fernsehen sein schwindendes Publikum informiert. Seine Bilanz fällt durchzogen aus: Am meisten haben Büttner jene Beiträge überzeugt, bei denen das Fernsehen – welch Wunder – Bilder sprechen lässt. Weniger gefallen haben dem Zeitungsmann gespielte Emotionen, flapsiger Tonfall und falsches Rollenverständnis der Moderatoren.

Weshalb das Nachrichtenfernsehen so ist, wie es nunmal ist, zeigt ZDF-Redaktor Martin Giesler in einem satirischen, aber deshalb nicht minder realistischen Beitrag über das Handwerk hinter der Kamera.



Unter falscher Identität

Rafaela Roth, 2. November 2011, 17:23

Verdeckte Recherche ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch die aufwändigen und auch umstrittenen Reportagen von Günter Wallraff bekannt. Doch es gibt auch die kleinen Wallraffs. In der Schweiz arbeiten immer wieder Journalisten mit der rechtlich und ethisch heiklen Methode der verdeckten Recherche. Allerdings nur punktuell und ohne langfristig und unter falscher Identität in ein fremdes Milieu abzutauchen.
Die Autorin hat für ihre Bachelor-Arbeit sieben Schweizer Journalisten befragt, die bei ihren Recherchen verschleiern und vorspielen.
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Digitaler Fallschirmjournalismus

Nick Lüthi, 23. Oktober 2011, 18:15

Im Fall der Tötung von Muammar Gaddafi habe Twitter «versagt», behauptet Newsnet-Redaktor Christian Lüscher. Als Beleg dafür zitiert der Medienjournalist ein paar zufällige Tweets mit geringem Nachrichtengehalt. Sein Fazit: Twitter ist ein Ort für Spassvögel. Wenn es denn so einfach wäre.
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Wenn die Jury versagt

Nick Lüthi, 11. Mai 2011, 09:15

Die Jury des renommierten Henri-Nannen-Preis hat dem Spiegel-Reporter René Pfister den am Freitag verliehenen Preis für die beste Reportage nach nur zwei Tagen wieder aberkannt. Hätten die Preisrichter ihre Arbeit richtig gemacht, wäre es nie zu dieser peinlichen Situation gekommen. Nicht nur die Oberfläche muss ein Kriterium für die Preiswürdigkeit sein, sondern auch die Machart des Beitrags und die Arbeitsweise des ausgezeichneten Journalisten.
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