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Standpunkt

Ausgestiegen

Joel Weibel, 24. Juni 2017, 17:21

Vor vier Jahren sinnierte Joel Weibel an dieser Stelle, ob er dem Journalismus den Rücken kehren solle («Aussteigen oder bleiben?»). Er entschied sich fürs Bleiben. Vorerst. Nachdem er schliesslich doch ausgestiegen war, bereute er den Entscheid nicht einen Moment lang. Protokoll einer Entliebung.
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Wie es ist, als Jüngster im Team die Redaktion zu leiten

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Journalismus Y, 27. Mai 2017, 08:32

27 und schon Chef. Also genauer gesagt: Redaktionsleiter. Seit 2014 ist Conradin Knabenhans bei der Zürichsee Zeitung. Seit 2015 leitet er dort die Obersee-Ausgabe. Wie fühlt es sich an, ein Team von acht Personen zu leiten wenn man der Jüngste im Team ist? Das wollten wir von ihm wissen und sind ihn in Wädenswil besuchen gegangen.

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Früher war es auch nicht besser

republik-150
Christoph Hugenschmidt, 26. Mai 2017, 09:53

Die Untergangsrhetorik der «Republik» zum Zustand der Schweizer Medien kann mehr schaden als sie dem neuen Medienprojekt zu nützen vermag. Christoph Hugenschmidt, Journalist und Gründer eines unabhängigen IT-Magazins, über Zerrbilder einer verklärten Vergangenheit.
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Hunde, die bellen, beissen nicht

megafon
René Zeyer, 20. Februar 2017, 17:48

Zurzeit konzentriert sich die globale Medienaufmerksamkeit auf den 45. Präsidenten der USA. Manche meinen darin bereits eine Renaissance des kritischen Journalismus zu erkennen. Doch gefehlt. Die lautstarke «Entlarvung» präsidialer Misstritte sind Teil des Problems und übertönen die strukturellen Mängel einer ganzen Profession.
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Wenn man das Halszäpfchen sieht

spiegel_trump
René Zeyer, 5. Februar 2017, 17:42

Das jüngste «Spiegel»-Cover mit dem US-Präsidenten in der Pose eines IS-Schlächters markiert den vorläufigen Tiefpunkt einer hysterischen Anti-Trump-Manie. Doch das Nachrichtenmagazin steht damit nicht allein. Damit begeben sich diese Medien selbst auf das Niveau, das sie mit ihrem Gezeter anzuprangern vorgeben.
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Wirklichkeiten unter dem Strich

buch
Fredi Lerch, 31. Januar 2017, 17:16

Die Anthologie «Literatur und Zeitung» ergründet die narrativen Möglichkeiten im Grenzgebiet zwischen journalistischer Berichterstattung und literarischer Fiktion am Beispiel von 16 Deutschschweizer Autorinnen und Autoren. Den Feuilletonjournalismus, von dem darin die Rede ist, gibt es zwar nicht mehr. Aber vieles, was ihn wertvoll machte, lebt weiter.
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Überlebensübung in der Nische

boss2
Andreas Minder, 29. Dezember 2016, 17:10

Eine bunte Population von Plattformen mit einem journalistischen Kontrastprogramm hat sich jenseits der grossen Medienhäuser im Internet angesiedelt. Im digitalen Biotop zu überleben, ist aber nicht ganz einfach. Ein Besuch beim «Coup»-Magazin und ein breiter Blick auf eine blühende Landschaft.
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Digitalisierung und Automatisierung

platine
Marcel Bernet, 24. November 2016, 23:24

Der «Zwang» der Digitalisierung intensiviert sich: Grosse Datenbanken und Automatisierung prägen die nächste Stufe. Politische Propaganda, Organisationskommunikation und Journalismus werden automatisiert – mit Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
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