Kommt Biel in den nationalen Medien vor, zeichnen die Journalisten selten ein ausgewogenes Bild. Biel ist entweder hui oder pfui – aber meistens pfui. Das soll sich nun ändern: Biel findet Gefallen an der Idee von Pressereisen in die missverstandene Stadt. – Ein Gastbeitrag aus dem Bieler Tagblatt.
Mehr …










Detailreich hat Heribert Prantl in einem Zeitungsartikel eine Szene beschrieben, die er nur vom Hörensagen kannte. Ein Fehler? Prantl, der Journalist gewordene Jurist, meint klar: nein. Das trägt ihm Spott und Häme ein.
Es hätte ein Buch über den Journalismus als Traumberuf werden können. Schliesslich blickt Georg Brunold auf eine reichhaltige Vita zurück, von der viele Kollegen nicht einmal zu träumen wagen. Stattdessen schreibt sich der ehemalige NZZ-Korrespondent und «du»-Redaktor den Frust von der Seele, der sich in all den Berufsjahren auf fünf Kontinenten aufgestaut hat. Herausgekommen ist eine irritierende Abrechnung.
Das Sommerloch ist ein Glücksfall für den Journalismus. Selten berichten Medien entspannter und hintergründiger. Aus einem einfachen Grund: Sie haben Zeit, können in der Berichterstattung eigenständige Akzente setzen und müssen nicht im Hamsterrad Aktualitäten abspulen.




