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Blickwinkel

Gesunder Menschenverstand statt Experten

Carmen Epp
Carmen Epp, 6. Juni 2016, 11:29

Der Vierfachmord von Rupperswil lässt uns unweigerlich fragen: Was ist das für ein Mensch, der zu so einer brutalen Tat fähig ist? So sehr wir gerne eine Antwort darauf hätten: Es gibt sie garantiert nicht auf die Schnelle. Trotzdem lassen Medien dazu Experte um Experte zu Wort kommen. Die bestätigen aber bestenfalls das, was der gesunde Menschenverstand uns ohnehin schon vorgibt. Oder sie liegen gar komplett daneben.
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Journalisten ohne Bodenhaftung?

Logo Pro Service public
Ronnie Grob, 28. Mai 2016, 07:59

Fast ausnahmslos lehnen Journalisten die von Journalisten der Konsumentenmagazine K-Tipp und «Saldo» eingereichte Volksinitiative «Pro Service Public» ab. Auch wenn es sachliche Gründe für ein Nein gibt, überrascht die eindeutige Positionsnahme. Damit bewegen sich die Medien im Gleichschritt mit Parlament, Parteien, Gewerkschaften und Verbänden. Haben die Journalisten den Draht zur Bevölkerung verloren, wo das Anliegen zur Stärkung von Post, SBB, Swisscom grosse Sympathien geniesst?
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«Das Thema ist in den Köpfen drin»

schuhmacher_klein
Nick Lüthi, 27. Mai 2016, 09:30

Die Konsumentenmagazine von Verleger René Schuhmacher haben die Initiative «Pro Service public» im Alleingang an die Urne gebracht. Schuhmacher sieht den Schritt in die Politik als logische Fortsetzung der Publizistik mit anderen Mitteln im Auftrag seiner Leser. Das Doppelspiel ist erfolgreich, wirft aber Fragen auf.
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Das unangenehme Gefühl, wildfremde Menschen zu behelligen

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 23. Mai 2016, 14:55

Aus Zufall wurde unser Kolumnist für die Berichterstattung über den Vierfachmord von Rupperswil abberufen und stand unverhofft mitten im Geschehen. Im Journalistenpulk suchte er vor Ort nach verwertbarem Material. Einblick in einen ungewöhnlichen Arbeitstag.
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Journalismus aus der Vogelperspektive

Drohne
Adrian Lobe, 20. Mai 2016, 07:48

Kamerabewehrte Drohnen spielen im Journalismus eine immer wichtigere Rolle, nicht nur für spektakuläre Bilder von Sportveranstaltungen, sondern auch zur Recherche und Verifizierung. Erschwert und eingeschränkt wird die Arbeit mit den fliegenden Kameras durch Sicherheitsvorschriften und Persönlichkeitsrechte.
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Gibt es ein Recht auf kritische Berichterstattung?

cct
Mike Meißner und Silke Fürst, 10. Mai 2016, 11:34

Wirtschaftlicher Druck stellt die Unabhängigkeit des Journalismus in Frage, Werbekunden werden mit Samthandschuhen angefasst und in der Berichterstattung geschont. Wie können sich Journalistinnen und Journalisten dem Kuschelkurs von Verlegern und Chefredaktoren widersetzen? Ein Blick ins Arbeitsrecht zeigt, dass ein Gesamtarbeitsvertrag, wie es ihn in der Westschweiz und für die SRG gibt, die unabhängige und kritische Berichterstattung stärken kann.
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Die Grenzen der vierten Gewalt

Carmen Epp
Carmen Epp, 25. April 2016, 09:53

Um als Journalistin Missstände aufzudecken, braucht es einen langen Atem. Bleiben jahrelange Recherchen zu offenkundigen Missständen ohne Folgen, droht so manchem der Schnauf auszugehen. So auch unserer Kolumnistin als langjährige Berichterstatterin für lokale und nationale Medien zum «Fall Walker».
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Um Aufklärung wird gebeten

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René Zeyer, 6. April 2016, 13:11

Es ist die Aufgabe des Journalismus, in Dunkelkammern zu leuchten, Mächtigen und Einflussreichen auf die Finger zu schauen. Aber ein paar Standards sollten schon eingehalten werden. Offene Fragen zu den «Panama Papers», Teil 2.
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