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Hintergrund

Im Hype-Hamsterrad

hype
Casper Selg, 5. März 2016, 09:22

Wer am lautesten und am längsten schreit, hat gewonnen: Ein Journalismus, der sich nur noch an Konkurrenz, Tempo und Quote orientiert, verdrängt zunehmend leisere und differenziertere Töne. Wie Medienhypes den Blick aufs Wesentliche verstellen und gesellschaftlich gefährliche Folgen zeitigen. Casper Selg, langjähriger Radiojournalist, über fehlende Verantwortung und Ethik im Journalismus.
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«Fatale Allianz zwischen Medien und Politik»

Wolfgang Herles
Lothar Struck, 10. Februar 2016, 15:38

Das Fernsehen habe als Aufklärungsmedium ausgedient, Quote und Konformität erzeugten eine «Seichtigkeitsspirale», diagnostiziert der frühere ZDF-Mann Wolfgang Herles. Verantwortlich dafür sei massgeblich die gleich gelagerte Eitelkeit von Sendungsmachern und Politikern, schreibt Herles in «Die Gefallsüchtigen». Seine Vorschläge würden die Sache aber nicht besser machen, sondern die Unabhängigkeit der Sender erst recht gefährden.
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Verantwortliche Redaktorin für das Ressort «Hund»

Carmen Epp
Carmen Epp, 1. Februar 2016, 13:07

Ein Jahr ist es nun her, als unsere Kolumnistin vom Lokaljournalismus im Kanton Uri zur «Tierwelt» wechselte. In der Zwischenzeit zeigt sich: Die Arbeit blieb dieselbe, die Aussenwahrnehmung ist anders – ausserhalb der Leserschaft kennt man die «Tierwelt» nur als Inserateplattform.
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Wider den lokalen Filz und Betriebsblindheit

daniryser
Daniel Ryser, 24. Januar 2016, 21:50

Die Geschichten liegen auf der Strasse. Sie wollen nur aufgehoben werden. Dazu braucht es Journalistinnen und Journalisten mit Gespür, Geduld und Zeit für Gespräche. Nur wenn sie ihrem Gegenüber mit Respekt begegnen, kriegen sie die guten Geschichten. Ein Gastbeitrag von WOZ-Redaktor und Buchautor Daniel Ryser anlässlich des MAZ-Recherchetags.
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Bitte keinen Bevormundungsjournalismus!

wahr
Lothar Struck, 19. Januar 2016, 14:04

Halten Medien ihnen bekannte Fakten zurück, und sei es in guter Absicht, schaden sie dem Journalismus als Ganzes. Mit ihrer Berichterstattung zur Flüchtlingssituation und den Übergriffen in Köln trugen die öffentlich-rechtlichen Sender Deutschlands nicht eben zur Vertrauensbildung bei.
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Wie mir Native Advertising den Journalismus vergraulte

Native Advertising
Benjamin von Wyl, 6. Januar 2016, 12:20

Native Advertising unterläuft den Journalismus als Ganzes. Jedes Ringen um journalistische Ausgewogenheit oder kritische Berichterstattung wird hinfällig, wenn käufliche Artikel nicht hinterfragt oder gar zum idealen Finanzierungsmodell erkoren werden.
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Lockerung beim Umgang mit Leaks

Logo Presserat
Dominique Strebel, 21. Oktober 2015, 14:22

Ohne dass es jemand bemerkt hätte, änderte der Schweizer Presserat im April 2015 einen wichtigen Passus des Journalistenkodex: In Zukunft dürfen Medienschaffende vertrauliche Dokumente und Informationen veröffentlichen, auch wenn diese durch unlautere Methoden erlangt wurden. Damit entfernt sich die Medienethik weiter vom Medienrecht.
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Die ganze Zeit das ganze Bild

360grad
Nick Lüthi, 5. Oktober 2015, 16:15

Die von Ulrik Haagerup angestossene Debatte um einen konstruktiven Journalismus treibt erste Blüten. Zeitungen richten Ressorts ein für positive Nachrichten, in der Flüchtlingsdebatte bemühen sich Medien, das ganze Bild zu zeigen. Das allein reicht aber nicht. Es geht viel mehr um eine Justierung des journalistischen Kompasses auf eine permanente 360-Grad-Perspektive.
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