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Aktuell

Die blinden Flecken der «Panama Papers»

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René Zeyer, 5. April 2016, 10:13

Wer ist die Quelle? Wie ist sie an die Informationen gelangt? Woher weiss ich, dass das alles echt ist? Und vor allem: cui bono? Essenzielle Recherchefragen, welche die Hundertschaften von Journalisten im Fall der «Panama Papers» bisher nur ungenügend oder gar nicht beantwortet haben.
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Ein Abbild der Akteure, aber ein schiefes Bild der Themen

Linards Udris
Redaktion, 10. März 2016, 12:08

Haben die Medien zu einseitig über die Durchsetzungsinitiative berichtet? Auch wenn dies auf den ersten Blick so aussehen mag, zeigt eine nähere Betrachtung, dass die Medien ein ziemlich kongruentes Abbild der Akteure und ihrer Argumente gezeichnet – und damit grundsätzlich ausgewogen berichtetet haben. Das Bild wird aber dort schief, wo sich die Medien zu stark auf Konflikte und SVP-Themen fokussieren. Eine Analyse von Linards Udris, stv. Leiter fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft.
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Im Hype-Hamsterrad

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Casper Selg, 5. März 2016, 09:22

Wer am lautesten und am längsten schreit, hat gewonnen: Ein Journalismus, der sich nur noch an Konkurrenz, Tempo und Quote orientiert, verdrängt zunehmend leisere und differenziertere Töne. Wie Medienhypes den Blick aufs Wesentliche verstellen und gesellschaftlich gefährliche Folgen zeitigen. Casper Selg, langjähriger Radiojournalist, über fehlende Verantwortung und Ethik im Journalismus.
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«Fatale Allianz zwischen Medien und Politik»

Wolfgang Herles
Lothar Struck, 10. Februar 2016, 15:38

Das Fernsehen habe als Aufklärungsmedium ausgedient, Quote und Konformität erzeugten eine «Seichtigkeitsspirale», diagnostiziert der frühere ZDF-Mann Wolfgang Herles. Verantwortlich dafür sei massgeblich die gleich gelagerte Eitelkeit von Sendungsmachern und Politikern, schreibt Herles in «Die Gefallsüchtigen». Seine Vorschläge würden die Sache aber nicht besser machen, sondern die Unabhängigkeit der Sender erst recht gefährden.
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Verantwortliche Redaktorin für das Ressort «Hund»

Carmen Epp
Carmen Epp, 1. Februar 2016, 13:07

Ein Jahr ist es nun her, als unsere Kolumnistin vom Lokaljournalismus im Kanton Uri zur «Tierwelt» wechselte. In der Zwischenzeit zeigt sich: Die Arbeit blieb dieselbe, die Aussenwahrnehmung ist anders – ausserhalb der Leserschaft kennt man die «Tierwelt» nur als Inserateplattform.
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Wider den lokalen Filz und Betriebsblindheit

daniryser
Daniel Ryser, 24. Januar 2016, 21:50

Die Geschichten liegen auf der Strasse. Sie wollen nur aufgehoben werden. Dazu braucht es Journalistinnen und Journalisten mit Gespür, Geduld und Zeit für Gespräche. Nur wenn sie ihrem Gegenüber mit Respekt begegnen, kriegen sie die guten Geschichten. Ein Gastbeitrag von WOZ-Redaktor und Buchautor Daniel Ryser anlässlich des MAZ-Recherchetags.
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Bitte keinen Bevormundungsjournalismus!

wahr
Lothar Struck, 19. Januar 2016, 14:04

Halten Medien ihnen bekannte Fakten zurück, und sei es in guter Absicht, schaden sie dem Journalismus als Ganzes. Mit ihrer Berichterstattung zur Flüchtlingssituation und den Übergriffen in Köln trugen die öffentlich-rechtlichen Sender Deutschlands nicht eben zur Vertrauensbildung bei.
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Wie mir Native Advertising den Journalismus vergraulte

Native Advertising
Benjamin von Wyl, 6. Januar 2016, 12:20

Native Advertising unterläuft den Journalismus als Ganzes. Jedes Ringen um journalistische Ausgewogenheit oder kritische Berichterstattung wird hinfällig, wenn käufliche Artikel nicht hinterfragt oder gar zum idealen Finanzierungsmodell erkoren werden.
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