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Aktuell

Verlage unterstützen Medienförderung für Nachrichtenagentur

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Nick Lüthi, 23. März 2017, 18:15

Noch bevor ein kohärenter Plan für die künftige Förderungspolitik auf dem Tisch liegt, signalisiert der Bundesrat Bereitschaft, die Schweizerische Depeschenagentur sda mit Geldern aus der Medienabgabe zu unterstützen. Tamedia und NZZ, die grössten Aktionäre der Agentur, zeigen sich offen für eine solche Subvention. Die Agentur selbst sieht darin einen Stabilisierungsfaktor für ihr Geschäft.
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Ausbildung, Medienkritik und Finanzierung stärken

Tipp
Manuel Puppis, Silke Fürst, 30. Januar 2015, 11:08

Eine aktuelle Studie der Uni Fribourg zeigt, dass der ökonomische Druck in Schweizer Redaktionen steigt und die Berichterstattungsfreiheit eingeschränkt ist. Neben neuen Ausbildungsformen und verstärkter Medien(selbst)kritik sind nun auch Diskussionen über sinnvolle finanzielle Förderinstrumente gefordert.
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Mit Subventionen zu neuen Ufern

noten
Manuel Puppis, Samuel Studer, Corinne Schweizer, Matthias Künzler, 22. April 2014, 10:09

Presseförderung ist in Europa weit verbreitet. Alle westeuropäischen Länder unterstützen die Presse indirekt mit Mehrwertsteuererleichterungen. In vielen Ländern finden sich aber zusätzlich direkte Förderungsmassnahmen. Diese werden zunehmend kanalunabhängig ausgestaltet, so dass neben gedruckten Medien auch Online-Publikationen mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden.
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«Eine Liberalisierung unterstützen wir»

Mikrofon
Nick Lüthi, 23. August 2013, 14:31

Seit 30 Jahren gibt es in der Schweiz legales Privatradio. Der Gesetzgeber hat die Branche seither in ein enges Regulierungskorsett gezwängt. In den nächsten Jahren stehen politische Entscheide an, die diesen Rahmen lockern könnten. Doch vorerst gilt noch das alte Kontrollregime. Am Radioday sprach die MEDIENWOCHE mit Nancy Wayland Bigler, Vizedirektorin im Bundesamt für Kommunikation Bakom, und Marcel Regnotto, Leiter Medien der Behörde.
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Schlechtes Vorbild

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Nick Lüthi, 26. Juli 2013, 18:07

Was sich die SP unter direkter Medienförderung vorstellt, existiert bereits seit Jahren als Gebührensplitting für Privatradio und -fernsehen. Auch hier werden nach amtlichen Vorgaben Konzessionen und Fördergelder verteilt. Die SP hält das für ein «bewährtes» Modell und will es auf Print und Online ausweiten. Das Gebührensplitting taugt indes schlecht als Vorbild.
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Fördern und verhindern

Geld
Nick Lüthi, 24. April 2013, 15:54

Staatliche Medienförderung soll dazu beitragen, Defizite des freien Markts zu korrigieren und «demokratiegerechte Medien» zu fördern. Dass der Staat selbst mit millionenteurer Kommunikation(sverhinderung) den Journalismus unterminiert, erscheint in der bisherigen Debatte nicht als Widerspruch. Auch ein aktuelles Papier der SP blendet die problematische Doppelrolle aus.
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Gremium mit Geburtsfehlern

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Nick Lüthi, 27. März 2013, 17:17

Der Bundesrat hat heute die Mitglieder der Medienkommission gewählt. Im neuen Gremium finden sich mehrheitlich Branchenvertreter. Journalisten und Mediennutzer sind schlecht, respektive gar nicht vertreten. Eine Analyse der Zusammensetzung.
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Den Systemwechsel zu Ende denken

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Nick Lüthi, 23. November 2012, 13:39

Die SP will die Diskussion um die Presseförderung beleben mit dem Vorschlag für eine Werbeabgabe und eine «Google-Steuer». Ein unnötig kompliziertes Unterfangen. Mit den Empfangsgebühren existiert bereits ein gut eingeführtes und breit akzeptiertes Fördersystem. Nach dem Systemwechsel zu einer Medienabgsbe, könnten neben Radio und TV auch weitere Mediengattungen unterstützt werden.

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