RSS

Aktuell

Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch

buchtitel
René Zeyer, 11. April 2017, 15:29

Die Wogen nach der Publikation des Buchs «Jürg Jegges dunkle Seite» schlagen hoch. Handelt es sich um die gerechtfertigte Anklage eines Missbrauchsopfers oder um publizistische Selbstjustiz?
Mehr …

Der Zweck heiligt die Mittel

hugostamm
Nick Lüthi, 6. April 2017, 16:53

Darf sich ein Journalist über fundamentale Berufsregeln hinwegsetzen, wenn er eine Lebensgeschichte aus der Opferperspektive erzählt? Sehr wohl, findet der Autor Hugo Stamm, der es bewusst unterliess, einen mutmasslichen Täter mit schwerwiegenden Vorwürfen zu konfrontieren. Geht gar nicht, sagen Fachleute aus Medienrecht und Medienethik.
Mehr …

Heikle Kommunikation mit der Bundesanwaltschaft

Bundesstrafgericht
Dominique Strebel, 17. März 2017, 13:46

Stellen Medienschaffende einem Staatsanwalt Fragen, müssen sie künftig damit rechnen, dass ihre Kommunikation in den Verfahrensakten landet und so auch mutmasslichen Tätern bekannt wird. Das hat das Bundesstrafgericht entschieden. Wie es dazu kam, wie Redaktionsgeheimnis und Persönlichkeitsschutz trotzdem gewahrt werden können und weshalb Journalisten jetzt anfechtbare Verfügungen verlangen müssen.
Mehr …

Kein «Knieschuss gegen die Medienfreiheit»

paragraph
Dominique Strebel, 5. Oktober 2016, 16:24

Medienschaffende, die Vorwürfe und Kritik an Personen nur auf anonyme Quellen stützen, müssen eine Verurteilung wegen Ehrverletzung in Kauf nehmen. Quellenschutz hat die Richter dabei nicht zu interessieren. Das ist juristisch absolut korrekt. Es gibt aber Massnahmen, die das Risiko einer Verurteilung verkleinern.
Mehr …

Über das Private

schlüsselloch
René Zeyer, 21. September 2016, 14:12

Drei aktuelle Fälle befeuern die Debatte, wo die Grenze zwischen Privatangelegenheit und gerechtfertigtem öffentlichem Interesse verläuft. Geht es darum, eklatante Widersprüche im Verhalten Prominenter aufzudecken, kann von einem unbefugten und unanständigen Eindringen in die Privatsphären keine Rede sein. Da es hier um eine allgemeine Erörterung geht, schützen wir die Betroffenen, indem die Namen nicht genannt werden.
Mehr …

Medienethik vs. Medienrecht

presserat_logo
Nick Lüthi, 5. Juli 2016, 16:10

In der Regel lässt der Presserat dem Gericht den Vortritt und verzichtet auf eine vorgängige Beurteilung, wenn ein Fall vor den Richter kommt. Bei den Beschwerden von Geri Müller und jüngst auch Jolanda Spiess-Hegglin machte der Presserat eine – reglementskonforme – Ausnahme. Wäre eine einheitliche Praxis wünschenswert? Wo verläuft die Trennlinie zwischen Medienethik und Medienrecht? Das sagen ein Medienethiker und ein Medienrechtler.
Mehr …

Landesverweis wegen investigativer Recherche

Kriminelle-Auslaender-sollen-kompromisslos-ausgeschafft-werden-Mit-der-Durchsetzungsinitiative-verlangt-die-SVP-eine-buchstabengetreue-Umsetzung-der-Ausschaffungsinitiative
Dominique Strebel, 8. Februar 2016, 14:02

Wird die «Durchsetzungsinitiative» der SVP am 28. Februar angenommen, schränkt dies den Handlungsspielraum der Medien ein. Journalistinnen und Chefredaktoren ohne Schweizer Pass würden künftig des Landes verwiesen für Delikte, die sie als Teil des Berufsrisikos in Kauf nehmen müssen.
Mehr …

Die Gerichte bunkern weiter

justiz
Dominique Strebel, 13. Juli 2015, 10:12

Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hat einen wegweisenden Entscheid gefällt: Jedermann kann Urteile zeitlich unbeschränkt einsehen. In anderen Kantonen bunkern die Gerichte aber weiterhin ihre Urteile. Das lässt sich, wie im Fall Schaffhausen, mit journalistischer Hartnäckigkeit ändern.
Mehr …