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Aktuell

Blendle: Schweizer Verlage zeigen wenig Interesse

Blendle
Ronnie Grob, 23. August 2015, 19:26

Das niederländische Startup Blendle wird als «iTunes für Zeitungsartikel» gefeiert. Tatsächlich bringt das Portal dem Online-Leser endlich eine gute Usability, ein simples Bezahlsystem und eine Auswahl von potenten Medien. Den Printmedien bietet sich eine Chance, die sie nicht verpassen sollten. Während Blendle die Schweizer Verleger unbedingt mit im Boot haben möchte, ist deren Interesse an einer zusätzlichen Vertriebsplattform bisher bescheiden bis inexistent.
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Grossfusion auf dem Werbemarkt

werbung
Nick Lüthi, 17. August 2015, 16:25

Die halbstaatliche Swisscom und die gebührenfinanzierte SRG spannen im Werbegeschäft mit dem privaten Ringier-Verlag zusammen. Dazu wollen sie ein gemeinsames Unternehmen gründen. Insbesondere die Rolle der SRG wirft Fragen auf, zumal ihre künftige Ausrichtung erst noch Gegenstand öffentlicher und politischer Debatten sein wird.
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Verschlusssache Presseförderung

geheim
Nick Lüthi, 14. November 2014, 12:09

Jedes Jahr zahlt der Bund 50 Millionen Franken für die Presseförderung. Mit dem Geld gewährt die Post zahlreichen Verlagen und Vereinen Vergünstigungen auf den Versand ihrer Zeitungen und Zeitschriften. Welche Medienunternehmen wie stark finanziell entlastet werden, bleibt geheim. Weder die Verlage selbst, noch die Post und das Bakom als Aufsichtsbehörde geben Auskunft. Die MEDIENWOCHE verlangt nun Einsicht in die entsprechenden amtlichen Dokumente auf Grundlage des Öffentlichkeitsgesetzes.
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Ente ist aus, Koch ist abgehauen

Nik Niethammer
Nik Niethammer, 3. November 2014, 12:52

Unser Kolumnist erlebte im November 1989 die welthistorischen Umwälzungen als Reporter in der DDR hautnah. Für die «Schweizer Illustrierte» berichtete er aus Leipzig und Berlin – ganz ohne Internet und Laptop. Ereignisse von dieser Dimension liessen sich auch heute nur mit Reportagen verständlich erklären, findet Nik Niethammer.
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Das Google-Urteil in der Schweiz

google
Simon Hurtz, 8. August 2014, 08:54

Im Mai hat der Europäische Gerichtshof das sogenannte Recht auf Vergessenwerden gestärkt. In einem Urteil wurde Google dazu verpflichtet, Webseiten mit personenbezogenen Inhalten nicht mehr in der Ergebnisliste anzuzeigen, wenn Betroffene dies beantragen. Innert kürzester Zeit hat Google fast 100‘000 Löschanträge erhalten – darunter auch mehr als 1500 aus der Schweiz. Doch Fachleute sind sich uneins, ob das Urteil in der Schweiz überhaupt greift. Artikel von Schweizer Medien hat Google bisher noch nicht gelöscht.
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Für BuzzFeed ein No-go, bei Watson kein Problem

watson
Nick Lüthi, 4. Juli 2014, 11:50

Auch in der Schweiz experimentieren Medien mit der Werbeform des Native Advertising. Allen voran das neue Newsportal Watson, das Artikel im redaktionellen Kleid präsentiert, die von einem Werbekunden bestellt wurden. Entgegen den Spielregeln, die sich die Branche selbst auferlegt hat, schreiben auch Redaktoren als Werbetexter. Das sei richtig und wichtig, heisst es bei Watson.
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Schleichwerbe-Limbo

«Blick verlost schon jetzt 20 Tickets!» - Auschnitt der Blick-Titelseite vom 24. März 2014
Ronnie Grob, 27. März 2014, 10:19

Die Grenzen zwischen Werbung und Inhalten vermischen sich bei einigen Schweizer Printmedien schon auf der Titelseite. Vergangenen Montag, am 24. März 2014, verloste Blick Tickets des hauseigenen Ticketcorners, 20 Minuten titelte mit einem Pressefoto von McDonald’s und Blick am Abend hatte die SBB gern.
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Weniger Klischees als erwartet

hebdo
Lea Hartmann, 11. März 2014, 12:42

Westschweizer Leitmedien betonen stärker Trennendes als Verbindendes in ihrer Berichterstattung über die Deutschschweiz. Die Autorin hat Artikel des Nachrichtenmagazins L’Hebdo aus den Jahren 2010 bis 2012 untersucht.
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