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Aktuell

Verstehen Algorithmen Satire?

Fake News
Adrian Lobe, 6. Januar 2017, 13:32

Wenn Algorithmen Fake-News identifizieren und eliminieren sollen, droht Satire mit entsorgt zu werden. Tim Wolff, Chefredaktor der «Titanic», nimmt das gelassen, obwohl die Folgen der Gleichbehandlung von Fake-News und Satire schon heute gut sichtbar sind.
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Vom schwierigen Umgang mit der Satire

Faust mit Bleistift
Harry Rosenbaum, 6. Februar 2015, 18:09

Was darf Satire – was darf sie nicht? Nach dem Massaker in den Redaktionsräumen von «Charlie Hebdo» ist die Frage tausendfach gestellt und tausendfach beantwortet worden: Satire darf alles. – Wirklich? Eine Umfrage bei Schweizer Satirikerinnen und Satirikern.
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Ein Symbol, das sie nie werden wollten

Charlie Logo
Nick Lüthi, 19. Januar 2015, 14:54

Charlie Hebdo ist zum Symbol geworden: Hier zum Sinnbild für die Pressefreiheit, dort verkörpert das Blatt die Verunglimpfung des Islam. Eine doppelte Tragik für die mörderisch dezimierte Redaktion: Neben dem schmerzhaften Verlust ihrer Kollegen hat sie auch die Definitionsmacht über das eigene Schaffen verloren.
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#JeSuisCharlie ist kein Sonntagsspaziergang

Carmen Epp
Carmen Epp, 12. Januar 2015, 14:34

«Je suis Charlie» – mit diesem Satz stehen derzeit Personen auf der ganzen Welt öffentlich und medienwirksam für die Pressefreiheit ein. Sie reagieren damit auf den barbarischen Anschlag auf die Redaktion von «Charlie Hebdo». So verständlich und wichtig dieses Bekenntnis auch ist – es verkennt, dass nicht erst seit dem 7. Januar die Freiheit des Worts von genau jenen beschnitten wird, die am Sonntag an vorderster Front die «Charlie»-Opfer betrauerten.
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Charlie lebt

Je suis Charlie
Isabelle Hanne, 12. Januar 2015, 13:11

Nach den blutigen Anschlägen auf Charlie Hebdo erlebt das Satiremagazin eine Welle der Unterstützung. Bereits am letzten Freitag hat die Redaktion ihre Arbeit in den Räumlichkeiten der französischen Zeitung «Libération» wieder aufgenommen. Drei Stunden dauerte die erste Redaktionskonferenz. Auf ihrer Internetseite liberation.fr hat die Zeitung eine Reportage über die dreistündige Redaktionskonferenz veröffentlicht.
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Zusammenstehen für das freie Wort

Charlie Cover
Ronnie Grob | Nick Lüthi, 8. Januar 2015, 15:52

Die Ermordung von Mitarbeitern der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» ist ein Anschlag auf das freie Wort und auf Medienschaffende aller Art. Zur Verteidigung der Medien- und Meinungsfreiheit taugt nur die gelebte Solidarität. Und die muss weiter gehen als minutenweises Schweigen und «Je-suis-Charlie»-Bekenntnisse.
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Komisches Verbot

Springteufel
Philip Kübler, 23. Januar 2014, 23:34

Das strafrechtliche Verbot der Rassendiskriminierung ist eine seltsame Norm unseres Kommunikationsrechts. Auch wer das Verbot komisch findet, muss anerkennen, dass es keine Comedy ist: Es enthält nämlich keine explizite Ausnahme für Satire oder Kunst. Deshalb müssen die Gerichte auch Bagatellfälle entscheiden. Dabei sollte man kleinen Ausrutschern mit Gelassenheit begegnen und sich den ernsten und ernst gemeinten Äusserungen von Rassismus zuwenden – politische Korrektheit in Ehren.
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«Online-Kommentare sind wie kleine Geschwüre»

müller_klein
Stephanie Rebonati, 26. Februar 2013, 09:11

Mike Müller bewegt sich gekonnt zwischen TV-Studio, Theaterbühne und Filmset – und steht dort immer auch im Rampenlicht der Medien. Im Interview spricht der 49-Jährige über den «massiven Wandel» des Kulturjournalismus, er vergleicht die grassierenden Leserkommentare mit «kleinen, selbstreferenziellen Geschwüren» und er erklärt, warum er auf die Frage: «Was halten Sie von Roger Federer?» keine Antwort gibt.
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