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Blickwinkel

Die SRG kommt ins Bundeshaus – und keiner geht hin

Antonio Fumagalli
Antonio Fumagalli, 19. Oktober 2015, 11:42

So souverän der Auftritt der TV-Aushängeschilder am Wahlsonntag auch war: Aus logistischer Sicht war die Premiere des SRG-Wahlstudios im Bundeshaus ein Reinfall. Nur die wenigsten Politiker bemühten sich in die Wandelhalle. Denn der Nabel der Schweizer Politik befindet sich am Wahltag woanders.
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Der Ausbau vor dem Abbau

NEU
Nick Lüthi, 12. Oktober 2015, 12:24

Ohne Abstriche am Programm lasse sich das aktuelle Sparprogramm nicht umsetzen, teilte die SRG Anfang Woche mit, das Publikum werde Sendungen «vermissen». Befürchtungen eines Substanzverlusts sind indes unbegründet. Gemessen an den vielen Neulancierungen wird sich der zu erwartende Abbau im nicht wahrnehmbaren Bereich bewegen.
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Alles für den Sponsor

gadgetbox_klein
Nick Lüthi, 12. Oktober 2015, 12:23

Hier rollt SRF dem Sponsor den roten Teppich aus: Die neue Sendung «Gadget Box» auf SRF zwei zeigt sich geradezu massgeschneidert für die Bedürfnisse des Geldgebers. SRF übernimmt quasi das Content Marketing für den Sponsor microspot.ch.
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Werbung überwinden!

werbefrei
Nick Lüthi, 29. September 2015, 00:19

Die aktuelle Debatte um die Zukunft der Online-Werbung im Allgemeinen und Ad-Blocker im Speziellen blieb bisher auf halbem Weg stecken. Alle wollen irgendwie das kaputte System flicken. Dabei lohnte sich ein Blick auf Alternativen ohne Werbung.
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«Gratwanderung zwischen Wettbewerb und Monopol»

Philipp Metzger
Nick Lüthi, 9. Juli 2015, 12:40

Nach dem Ja der Schweizer Bevölkerung zur neuen Medienabgabe liegt der Ball nun beim Bundesamt für Kommunikation. Dessen Direktor Philipp Metzger erklärt im Gespräch, warum das knappe Abstimmungsergebnis keinen Einfluss auf die Umsetzung der Vorlage hat, wie er eine Service-public-Debatte ohne Denkverbote führen will und weshalb der SRG Druck und Wettbewerb gut tun.
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Transparenz ist kein Selbstzweck

geld
Nick Lüthi, 6. Juli 2015, 13:41

Bereits in ein paar Wochen will die SRG offenlegen, was einzelne Radio- und TV-Sendungen kosten. Vorbild dafür ist das deutsche ZDF. Doch die Transparenz-Offensive droht nach hinten loszugehen. Denn Zahlen allein sagen nichts. Sie müssen erklärt werden. Das ist der SRG bisher nur schlecht gelungen.
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Klare Form im Korsett

ronnie
Ronnie Grob, 29. Juni 2015, 15:19

Nur Schimpfen über die SRG bringt nichts, findet unser Autor. Wenn schon, muss der Leistungsauftrag radikal gekürzt werden. Denn um den Service public zu ermöglichen, reicht eine werbefreie Berichterstattung über Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft völlig aus. Dafür aber auf allen Kanälen. Wir dokumentieren seinen Debattenbeitrag, den zuerst das Magazin «Schweizer Monat» veröffentlicht hat.
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Der Rückenwind bläst in alle Richtungen

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Nick Lüthi, 17. Juni 2015, 13:10

Das knappe Ja zu einer Medienabgabe sehen sie als «Traumresultat». Darum wittern die Verleger Morgenluft und wollen jetzt die SRG in die Schranken weisen. Ihre Vorschläge gleichen indes einem unkoordinierten und wenig ausgegorenen Wunschkonzert und sind nicht mehr als ein Aufguss bereits bekannter Forderungen.
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