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Aktuell

Schweizer Medien gehen mit Alexa, Jana und Nino in die Zukunft

Chatbot
Adrian Lobe, 10. Februar 2017, 16:50

Das Reuters Institute for the Study of Journalism zeigt in einer neuen Studie Anwendungsmöglichkeiten von Zukunftstechnologien wie Augmented Reality und Chatbots im Journalismus an. Die Potenziale sind gross, die Konkurrenz unter den Anbietern aber auch. In der Schweiz experimentieren NZZ und SRG mit den neuen Technologien.
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Untaugliche Ethikregeln

photo
Nick Lüthi, 13. Januar 2017, 17:57

Schweizer Radio und Fernsehen SRF und Tages-Anzeiger/Sonntagszeitung wollen Terroristen nicht mehr mit vollem Namen nennen und keine Bilder von ihnen veröffentlichen. Dazu setzten sie im letzten Sommer entsprechende Leitlinien in Kraft. Ein halbes Jahr später ist es mit der Zurückhaltung nicht mehr weit her. Vom Berliner Attentäter finden sich Name und Bild in der Berichterstattung beider Medien. Warum sich das kaum vermeiden lasse, erklären Arthur Rutishauser und Tristan Brenn, die zuständigen Chefredaktoren.
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Die Schweiz der Vereine als wichtigste Stütze der SRG

Verein
Nick Lüthi, 15. November 2016, 11:16

Zehntausende von Vereinen und Verbänden prägen das gesellschaftliche Zusammenleben in der Schweiz. Ein Grossteil davon profitiert direkt oder indirekt von den Gebühren für den öffentlichen Rundfunk. Das zeigt eine Studie, die den Nutzen des gebührenfinanzierten Service public analysiert hat. Der SRG bietet diese «Schweiz der Vereine» einen wichtigen Rückhalt im Kampf gegen Um- und Abbaupläne. Doch die Millionen von Mitglieder lassen sich nicht auf Knopfdruck mobilisieren.
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Das primitive Bedürfnis nach Streit und Zoff

literaturclub-logo
Lothar Struck, 15. September 2016, 14:51

Die Verunglimpfung einer Autorin durch Kritikerin Elke Heidenreich jüngst im Literaturclub des Schweizer Fernsehens kommt nicht von ungefähr: Die Pathologisierung der Schriftstellerin, deren Werk Heidenreich verabscheut, steht symptomatisch für eine Beschäftigung mit Büchern, die nicht zwischen Leben und Werk zu trennen vermag. Als TV-Unterhaltung funktioniert das. Mit Literaturkritik hat das aber nichts zu tun.
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Amtlicher Segen für Uefa-Content-Marketing

Uefa SRF
Nick Lüthi, 18. Juli 2016, 13:20

Wer die Spiele der Fussball-EM übertragen wollte, musste auf einen Teil seiner redaktionellen Unabhängigkeit verzichten und der Uefa Sendeplätze für Content Marketing zur Verfügung stellen. So auch das Schweizer Fernsehen. Die Werbeaufsicht vom Bundesamt für Kommunikation findet daran nichts Anstössiges – mit einer heiklen Begründung.
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Wer kommt zu Wort?

vielfalt
Nadia Bellardi, 6. Juli 2016, 11:59

Gesellschaftliche Minderheiten, etwa Migranten, kommen in den Medien kaum vor – und wenn, dann oft stigmatisiert dargestellt. Das muss nicht so sein. In der Schweiz und in Europa gibt es zahlreiche Initiativen, die gesellschaftliche Vielfalt in den Medien sichtbar machen wollen. Staatliche, private und marktorientierte Modelle ergänzen sich.
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Uefa greift ins TV-Programm ein

uefasrf
Nick Lüthi, 1. Juni 2016, 10:33

Wer die Spiele der Fussball-Euro 2016 zeigen will, muss auch vorproduzierte Sendungen der Uefa bringen. Für SRF heisst das: fast 300 Minuten EM-Vorschau unter fremder Regie. SRF, aber auch ZDF, sowie die Europäische Behörde EBU, wollen darin keinen unzulässigen Eingriff in die redaktionelle Unabhängigkeit der Sender erkennen. Kein Wunder. Das Modell ist längst etabliert.
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Multimedial durch den Gotthard-Basistunnel

gottardo2016
Beat Rüdt, 31. Mai 2016, 18:55

Flug über den Gotthard, Kamerafahrt durch den Gotthard, dargestellt mit 360-Grad-Video oder Scroll-Reportage: Zahlreiche Schweizer Medien haben die bevorstehende Eröffnung des Gotthard-Basistunnels zum Anlass genommen, ihr Publikum multimedial auf das Grossereignis einzustimmen. Ein Überblick.
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