Tag mit 211 Beiträgen

SRF

Wenn Journalisten am eigenen Ast sägen

Medien beklagen sich regelmässig und völlig zurecht über die Kommunikationsverhinderung durch Verwaltung und Behörden. Nur: Das Know-How der Staatsangestellten stammt mehrheitlich von praktizierenden und ehemaligen Journalistinnen und Journalisten, welche die Gegenseite schulen. Wie die Recherche zeigt, ist das ein florierendes Geschäft.

Er will SRF fit machen für das junge Publikum

Seit Anfang März ist Stefano Semeria verantwortlich für das Jugendangebot von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Seither stehen die Zeichen auf Umbau. Die bisherigen Kanäle und Plattformen rücken zusammen. Damit sollen Ressourcen freigespielt werden, um schneller auf sich wandelnde Nutzungsformen reagieren zu können.

«…und alle berichten darüber, machen sogar Sendungen und geben Ihnen wieder eine Plattform»

Resonanz schlägt Relevanz: In der SRF-Talksendung «Schawinski» vom Montagabend durfte Christoph Blocher zum x-ten Mal seine Nazi-Vergleiche ausbreiten. Als ob das nicht schon genug des irrelevanten Sensationalismus wäre, boten tags darauf Zeitungen und auch SRF selbst die nächste Plattform für die abwegigen historischen Analogien des SVP-Politikers.

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Mehr Angriff, bitte!

Sportler-Interviews sind am Schweizer Fernsehen oft sehr dröge. Das Publikum hat sich daran gewöhnt und geisselt den Reporter, der mal etwas griffiger zur Sache geht, sogleich als Spielverderber. Dass es auch anders geht, zeigen die Sportmagazine von ARD und ZDF.

Hansruedi Schoch: Der Mann hinter dem Programm

Er ist die zentrale Figur hinter den Kulissen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF: Hansruedi Schoch leitet als stellvertretender Direktor die Abteilung Programme und entscheidet damit massgeblich, was wir zu sehen und hören kriegen. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE erklärt Schoch, warum es gleichzeitig einfacher und schwieriger geworden ist, ein Angebot zu gestalten, das möglichst Weiterlesen …