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Aktuell

20 Punkte für einen Skandal

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Lothar Struck, 15. Juni 2017, 17:47

Weil ein «Spiegel»-Redaktor das Juryreglement ausreizte und ein neurechtes Pamphlet in die «Sachbuchliste» von NDR und Süddeutscher Zeitung gehievt hat, läuft das deutsche Feuilleton Sturm. Davon profitiert der Verlag des geschmähten Werks.
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Wie mache ich mir ein Feindbild?

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René Zeyer, 11. Januar 2017, 23:32

Das Porträt ist eine der anspruchsvollsten Formen im Journalismus. «Die Zeit», die «Süddeutsche Zeitung», der Norddeutsche Rundfunk, «Der Spiegel» und zuletzt der «Blick» versuchten sich im Laufe der letzten Jahre am grossen Köppel-Porträt. Doch kommt auch Köppel raus, wo Köppel drauf steht? Der Vergleichstest ergibt einen überraschenden Sieger.
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Gefährliche Umarmung

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Adrian Lobe, 15. Dezember 2016, 16:10

Google wird zu einem immer gewichtigeren Spieler in der Medienlandschaft, sei es mit Innovationsförderung, aber auch mit eigenen Inhalten. So bringt der Internetkonzern zusammen mit der «Süddeutschen Zeitung» neu ein Magazin zur digitalen Bildung heraus. Kritische Stimmen gegen das wachsende Google-Engagement in den Medien gibt es nur wenige. Die aber warnen vor der ungleichen Partnerschaft.
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Blocker und Keule

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Anne-Friederike Heinrich, 7. November 2016, 16:15

Wie bringt man den mit Kostenlosmedien verwöhnten Nutzern bei, dass Journalismus etwas kostet? Mit sanftem Druck oder mit dem Holzhammer? Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass die freundliche Aufforderung, doch bitte den Adblocker ausschalten durchaus auf offene Ohren stossen.
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War da mal was?

Panama Papers
René Zeyer, 26. August 2016, 15:38

Die öffentliche Aufmerksamkeit ist flüchtig. Fünf Monate nach dem grossen Paukenschlag um die Publikation der sogenannten Panama Papers ist klar, dass auch dieses «Leak», wie schon seine Vorgänger «Offshore Leaks» und «Swiss Leaks», nach sehr kurzer Halbwertszeit ins Nirwana von «war da mal was?» verschwand. Wem hat die Übung genützt? Der Gerechtigkeit und der Aufdeckung ungeheuerlicher Straftaten offenbar nicht.
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Um Aufklärung wird gebeten

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René Zeyer, 6. April 2016, 13:11

Es ist die Aufgabe des Journalismus, in Dunkelkammern zu leuchten, Mächtigen und Einflussreichen auf die Finger zu schauen. Aber ein paar Standards sollten schon eingehalten werden. Offene Fragen zu den «Panama Papers», Teil 2.
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Die blinden Flecken der «Panama Papers»

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René Zeyer, 5. April 2016, 10:13

Wer ist die Quelle? Wie ist sie an die Informationen gelangt? Woher weiss ich, dass das alles echt ist? Und vor allem: cui bono? Essenzielle Recherchefragen, welche die Hundertschaften von Journalisten im Fall der «Panama Papers» bisher nur ungenügend oder gar nicht beantwortet haben.
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Warum wollt ihr mein Geld nicht?

kundendienst
Nick Lüthi, 18. März 2016, 17:26

Wenn sich heute jemand bereit zeigt, für Medien Geld auszugeben, dann dürfte man erwarten, dass Verlage diese Kunden entsprechend zuvorkommend behandeln. Doch gefehlt. Erfahrungen bei der Süddeutschen Zeitung, Die Zeit und Tamedia zeigen etwas anderes. Aber es gibt auch Ausnahmen (welche die Regel bestätigen).
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