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Aktuell

Exemplarische Qualen der Konvergenz

tagi
Ronnie Grob, 15. November 2013, 16:10

Mehr als 120 Redaktoren des Tages-Anzeigers protestieren als «Gruppe 200» und zeigen in einem fünfseitigen Dokument praktische Probleme der Zusammenführung von Print und Online auf. Die Fälle sind exemplarisch und darum höchst lesenswert für alle Journalisten.
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Vielfalt statt Frauenquote

Prozentzeichen
Ronnie Grob, 15. Juli 2013, 14:32

Es braucht eine Förderung der vielen nicht in den Redaktionen vertretenen Gruppen. Quoten sind jedoch abzulehnen: Sie führen lediglich dazu, dass nicht in erster Linie die Leistung Grund für eine Beförderung ist. Eine Diversity-Charta könnte eine Lösung sein.
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Kollektiv der Konservativen

Evgeny Morozov
Ronnie Grob, 2. April 2013, 12:01

«Das Magazin» bietet dem Internetkritiker Evgeny Morozov eine unkritische Plattform. Nichts gegen Internetkritik, doch solange die grossen, auch positiven Umwälzungen durch das Netz von den etablierten Journalisten verschwiegen werden, kann keine vernünftige Debatte stattfinden. Erst recht nicht in den Schweizer Medien, wo es keine Autoren gibt, die sich kontinuierlich mit dem Thema befassen und differenzierte Positionen entwickelt haben. Den Internet-Freunden gegenüber stehen Bewahrer des Bisherigen, die sich selbst keinesfalls als Konservative sehen möchten.
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Bereue, Sünder!

strehle_klein
Nick Lüthi, 18. Februar 2013, 13:05

Wenn Res Strehle die ihm von der Weltwoche vorgehaltene einstige Nähe zu Terroristen nicht kommentieren will, ist das nachvollziehbar und verständlich. Eine Stellungnahme käme zum jetzigen Zeitpunkt einem Unterwerfungsakt gleich. Aber Aussitzen hilft nicht ewig. Denn nicht nur politisch anders Gesinnte haben Fragen zu den verblüffenden Wendungen in Strehles Biografie.
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Sorry? Not me.

Res Strehle
Ronnie Grob, 18. Februar 2013, 11:50

Die Debatte um die Vergangenheit von Res Strehle zeigt, wo es harzt in den Schweizer Medienbetrieben. Weil es keine Kultur des Eingestehens von Fehlern gibt, hat die offene Kritik einen schweren Stand. Während eigenes Fehlverhalten nachsichtig behandelt wird, werden anderen selbst kleinste Vergehen noch nach Jahren vorgehalten. Was ist denn so schwierig daran, Verfehlungen einzugestehen, zu korrigieren, sich gegebenenfalls zu entschuldigen? Strehle darf nicht schweigen. Er muss sich erklären.
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Kommentare kaufen ist nicht Guerilla-PR

Daniel Jörg
Daniel Jörg, 10. Januar 2013, 08:47

Der Skandal um die gekauften Online-Kommentare gegen die Abzockerinitative wirft ein schlechtes Licht auf digitale Polit-PR. Mit professioneller PR habe das indes wenig zu tun, schreibt Gastautor Daniel Jörg. Vielmehr sei das plumpe Täuschung. Jörg, Digital Strategist bei Farner Consulting, fordert eine transparentere Kommunikation der Agenturen über ihre Massnahmen bei Politkampagnen.

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Baustellen und Brennpunkte

uhr_2013
Nick Lüthi, 3. Januar 2013, 16:57

Die alten Baustellen sind die neuen Baustellen. Wobei auch 2013 mit der einen oder anderen Überraschung zu rechnen sein wird. Ganz ohne prophetische Gabe lassen sich für das laufende Jahre bereits etliche Brennpunkte benennen, wo sich die Schweizer Medien – je nach Standpunkt – vorwärts oder rückwärts bewegen werden. Wir haben die wichtigsten zusammengestellt.
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Ein Pressespiegel, der keiner ist

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Nick Lüthi, 14. Dezember 2012, 10:37

Bis Ende November bot TopComments «relevante Hintergrundberichte zum Weltgeschehen» im Abonnement an. Die Textübernahme aus 25 internationalen Medien erfolgte jedoch in einer urheberrechtlichen Grauzone. Auf Druck der Verlage hat TopComments nun entschieden, den Betrieb in seiner bisherigen Form einzustellen. Im Frühling will man als «Wissenszirkel» weitermachen.
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