Tag mit 8 Beiträgen

Ungarn

Im Kreis des Vertrauens

Unvermittelt wurde kürzlich in Ungarn die links-liberale Zeitung „Népszabadság“ eingestellt. Jetzt wird sie nun an einen Orbán-Vertrauten verkauft. Das hatten viele kommen sehen.

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Dein Job: Du leitest die neue Video Unit und die bestehende Online-Redaktion von AZ Medien TV – Du konzipierst und entwickelst neue digitale Videoformate und führst sie erfolgreich ein – Du förderst aktiv die Zusammenarbeit mit anderen Online-Plattformen von AZ Medien – Du bist für das Erreichen der Reichweitenziele verantwortlich…

Ungarn-Berichterstattung: Alles übertrieben?

Der antidemokratische Abweg, auf den sich Ungarn unter Ministerpräsident Orban begeben hat, sei größtenteils eine Erfindung der Medien, so eine Studie der DGAP. Ungarn-Korrespondent Keno Verseck antwortet auf die Kritik.

Ungarn-Berichterstattung: Alles übertrieben?

Der antidemokratische Abweg, auf den sich Ungarn unter Ministerpräsident Orban begeben hat, sei größtenteils eine Erfindung der Medien, so eine Studie der DGAP. Ungarn-Korrespondent Keno Verseck antwortet auf die Kritik.

Nur im Netz sind Ungarns Medien frei

In Ungarn kann man die unabhängigen Medien inzwischen an einer Hand abzählen. Seit dem Inkrafttreten des umstrittenen Mediengesetzes, über das seit letztem Sommer ein allmächtiger Medienrat wacht, hat ein Kahlschlag stattgefunden. Doch das Bedürfnis nach unabhängiger Information steigt – und wird vor allem im Internet befriedigt. Das beobachtet Karoly Vörös, ehemaliger Chefredaktor von Népszabadság. An Weiterlesen …

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Damoklesschwert droht weiter

Auch nach dem Entscheid der EU-Kommission bleibt das Mediengesetz in Ungarn ein Damoklesschwert für Medienschaffende. Zwar wurde als wichtigste von vier Anpassungen der Artikel 7 entschärft, der die Beleidigung von Personen, Gruppen oder Minderheiten regelt und den Medien kritische Veröffentlichungen weitgehend verunmöglicht hätte. Auch die Forderung nach Ausgewogenheit betrifft nicht mehr Print- und Online, sondern Weiterlesen …

«Mediengesetz führt zur Selbstzensur»

Karoly Vörös, Chefredaktor von Nepszabadsag, sagt im Gespräch mit der MEDIENWOCHE, warum in Ungarn die Medien immer schlechter werden und das umstrittene Mediengesetz nur die Spitze des Eisbergs ist. Sein Blatt (Auflage derzeit 70 000 Exemplare) wird von 250 000 Ungarinnen und Ungarn gelesen.