Tag mit 7 Beiträgen

Whistleblower

Es drohen amerikanische Zustände

Das neue Nachrichtendienstgesetz NDG würde die Arbeit von Medienschaffenden in der Schweiz erheblich erschweren, der Quellenschutz wäre nicht mehr gewährleistet. Was eigentlich der ganzen Branche Anlass zur Sorge geben sollte, ruft – abgesehen von kritischer Berichterstattung – erstaunlich wenig Widerspruch bei Redaktionen und Verlagen hervor.

Die Grundregeln des Journalismus

Dein Job: Festlegen der Personal- und Programmstrukturen, der Content-Strategie und Programminhalte, gemeinsam mit dem Chief Radio Officer und den lokalen Programmleitern – Führen des Teams aller Programmschaffenden wie Moderatoren, Redaktoren, Reporter und Produzenten von Energy Basel – Erstellen der Arbeitspläne, Planung und Ausführung von…

Pfeifen im Walde erlaubt

Der im Obligationenrecht neu geplante «Schutz bei Meldung von Unregelmässigkeiten am Arbeitsplatz» verunmöglicht es praktisch, dass sich Informanten straffrei an die Medien wenden können. Whistleblower-Expertin Zora Ledergerber warnt vor den Folgen der Neuerung, die Journalisten dagegen verhalten sich dazu erstaunlich passiv. Aus Nichtwissen oder aus Gleichgültigkeit?

Böse Weltwoche

Die Schelte von Ronnie Grob an die Adresse der Weltwoche wegen ihrer angeblich zu kritischen Haltung gegenüber Edward Snowden ist haltlos, und zwar in zweierlei Hinsicht. Erstens gibt es keine Weltwoche-Doktrin – und zweitens berichtete das Blatt kontradiktorisch und insgesamt sogar eher wohlwollend über den gesprächigen Ex-Geheimdienstler.

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Guter Whistleblower, böser Whistleblower

Die Weltwoche findet kaum ein positives Wort für Whistleblower Edward Snowden, dessen Leaks die flächendeckende Überwachung unbescholtener Bürger ans Licht gebracht haben. Das Magazin, das sich gerne betont staatskritisch gibt und in der Vergangenheit von Whistleblowing profitierte, stellt sich an die Seite der Staatsmacht USA und behandelt Snowden, als wäre er ein gewöhnlicher Krimineller.

Sinnvolle Geschenke, gute Vorsätze

Wege aus der Krise? Leser, Zuschauerinnen, Zuhörer, Nutzerinnen können Journalismus unterstützen. Manchmal braucht es nur wenig, um die Produktion von Inhalten zu fördern; und zwar ganz ohne Leistungsschutzrecht, Abmahnungen, oder Zwangsabgaben. Zum Jahresende ein paar Vorschläge für Geschenke und gute Vorsätze.