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Hintergrund

Zensur! Zensur?

Zensur
Philip Kübler, 19. März 2017, 22:33

«Zensur ist verboten.» Artikel 17 Absatz 2 ist der kürzeste Absatz unserer Bundesverfassung und die knackigste Rechtsnorm in der Schweiz. Ein so sparsam und absolut formuliertes Verbot wird leicht zur rhetorischen Waffe.
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Für einen schärferen «Zensur»-Begriff

fake
Philippe Wampfler, 14. Dezember 2016, 10:27

Nicht jeder technische Eingriff, der zum Ziel hat, die Verbreitung von Fake News zu unterbinden, ist gleich Zensur. Ein Erfolg versprechender Weg wäre es, wenn Google und Facebook ein publizistisches Selbstverständnis entwickeln und jene redaktionelle Verantwortung auch aktiv wahrnehmen würden, die sie de facto schon heute tragen. Eine Replik von Philippe Wampfler auf den Diskussionsbeitrag von Andreas von Gunten zum gesellschaftlichen Umgang mit Fake News.
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Abgehängt

belarus
Jens Mattern, 8. Dezember 2016, 16:25

Weissrussland ist von der Weltkarte verschwunden. Aus der «letzten Diktatur Europas» vernimmt man seit geraumer Zeit wenig bis gar nichts mehr. Für die Medien im Land bringt die relative Ruhe eine gewisse Entspannung. Gleichzeitig ziehen sich ausländische Geldgeber von unabhängigen Medien zurück.
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Zensur ist nicht die Antwort

Stop Zensur
Andreas Von Gunten, 6. Dezember 2016, 14:36

Seit der Trump-Wahl vernimmt man verstärkt die Forderung, die Verbreitung von erfundenen und bewusst irreführenden Meldungen («Fake News») zu unterbinden. Das ist weder zielführend, noch entspricht es der Vorstellung einer freien Gesellschaft. Informationsunterdrückung ist Zensur und kann sich auch gegen jene wenden, die heute meinen auf der «richtigen» Seite zu stehen.
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Wie Redaktionen Texte nach Belieben verwursten

Eveline Dudda
Eveline Dudda, 13. Oktober 2014, 11:06

Viele Redaktionen betrachten Texte von freien Mitarbeitenden als Rohmaterial, das sie nach Belieben bearbeiten dürfen. So kommt es durchaus vor, dass Aussagen in ihr Gegenteil verkehrt werden. Die Freien erfahren oft erst nach der Veröffentlichung davon.
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7,6 Rappen pro Kommentar

Flagge der Volksrepublik China
Ronnie Grob, 15. November 2012, 09:01

Ai Weiwei gestaltet als Gast-Chefredaktor eine chinesischsprachige Ausgabe des «New Statesman». Er interviewt darin einen Kommentarschreiber, der bezahlt ist, die öffentliche Meinung im Internet zu manipulieren. Alltag in China, so wie die einfache Zensur und die Gängelung von Journalisten.
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Damoklesschwert droht weiter

René Worni, 18. Februar 2011, 00:11

Auch nach dem Entscheid der EU-Kommission bleibt das Mediengesetz in Ungarn ein Damoklesschwert für Medienschaffende. Zwar wurde als wichtigste von vier Anpassungen der Artikel 7 entschärft, der die Beleidigung von Personen, Gruppen oder Minderheiten regelt und den Medien kritische Veröffentlichungen weitgehend verunmöglicht hätte. Auch die Forderung nach Ausgewogenheit betrifft nicht mehr Print- und Online, sondern nur noch die elektronischen Medien. Doch das ist nicht genug.
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«Mediengesetz führt zur Selbstzensur»

René Worni, 14. Februar 2011, 13:42

Karoly Vörös, Chefredaktor von Nepszabadsag, sagt im Gespräch mit der MEDIENWOCHE, warum in Ungarn die Medien immer schlechter werden und das umstrittene Mediengesetz nur die Spitze des Eisbergs ist. Sein Blatt (Auflage derzeit 70 000 Exemplare) wird von 250 000 Ungarinnen und Ungarn gelesen.
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