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Zuschauerzahlen

«Exit-Szenario liegt auf dem Tisch»

Der Firma Mediapulse droht weiteres Ungemach. Nachdem sie es bis heute nicht geschafft hat, die neue Erhebungsmethode für die TV-Zuschauerzahlen auf die Beine zu bringen, erwägen nun einzelne Sender gänzlich auf die neuen Daten und die Dienste des umstrittenen Quotenmessers zu verzichten.

Excel ohne Wert

Ein Teil der schweizerischen TV-Branche will nicht, dass die aktuellen Zuschauerzahlen veröffentlicht werden. Grund sind die unerklärlichen und teils enormen Verschlechterungen der neuen Zahlen gegenüber der bisherigen Quote. Nur: Ein solcher Vergleich ist sinnlos und nicht statthaft. Trotzdem wird munter weiterverglichen.

Als es ernst galt, fehlte der doppelte Boden

Die Erklärung liegt auf der Hand: Hätte man die bisherige Quotenmessung so lange weitergeführt, bis das neue System funktioniert, wäre es nie zu einem Ausfall gekommen. Nun erklärt aber die Firma Mediapulse, dass das gar nicht möglich gewesen wäre: Am 31. Dezember wurde das alte Panel definitiv ausser Betrieb genommen und liess sich nach dem Weiterlesen …

Risiko bewusst in Kauf genommen

Seit Anfang Jahr gibt es in der Schweiz keine aktuellen TV-Zuschauerzahlen mehr. Technische Probleme mit der neuen Erhebungsmethode verzögern die Auslieferung der Daten. Der Quotenausfall hätte sich vermeiden lassen. Doch der Preis dafür wäre zu hoch gewesen. Die Branche reagiert auf die ungewohnte Situation mit einer Mischung aus Langmut und Irritation.

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Im Zeichen der Zahlen

Das zweite Jahr in Folge blieb 2012 der Marktanteil des Schweizer Fernsehens unter 30 Prozent. Ein Wert vor allem für die Geschichtsbücher. Denn ab diesem Jahr werden die Quoten mit einem neuen Verfahren ermittelt. Die neuen Daten lassen sich nicht mehr mit den alten vergleichen.