DOSSIER mit 89 Beiträgen

Zukunft des Journalismus

JOURNALISMUS

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Experimentiert wird mit der Crowd

Die Krautreporter sind online. Mit ordentlichen, aber nicht besonders originellen Geschichten. Die Reparatur des Onlinejournalismus ist das noch lange nicht.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Geschichten visuell vermitteln

«Und jetzt noch eine Bildstrecke» ist nicht immer das beste Rezept. Lernen Sie im CAS Visueller Journalismus am MAZ, welche visuellen Elemente Geschichten besser unterstützen oder sogar selbstständig erzählen können.

Perspektiven des Journalismus in der digitalen Medienwelt

Der Medienwissenschaftler Horst Pöttker macht sich Gedanken zur Zukunft des Journalismus angesichts der fundamentalen Umwälzungen im Mediengeschäft: Kostendruck, Outsourcing, Entlassungen, Auflagenrückgang, rapide sinkende Anzeigeneinnahmen: Es herrscht Konsens, dass die Printmedien in einer Krise stecken und dass deren tiefere Ursachen im digitalen Medienumbruch zu suchen sind. Einig unter Journalismusforschern, aber neuerdings auch unter demokratischen Politikern ist man sich weiterhin in der Sorge, dass die Krise zu einer Deprofessionalisierung des Journalismus führt. Welche Perspektiven hat der Journalismus angesichts dieser Herausforderungen?

Journalismus zwischen Angst und Zuversicht

Der Journalismus wird derzeit von zwei Seiten angegriffen: Von der kapitalistischen Marktwirtschaft einerseits, die sich immer mehr als eine Konzentrationswirtschaft entpuppt. Und durch die Ausdehnung des «privaten» Kommunikationsraums von Social Media andererseits. Ein möglicher Ausweg aus der doppelten Umklammerung führt zu einer «redaktionellen Gesellschaft», wie sie der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in seinem jüngsten Buch skizziert. Weiterlesen …

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Klassenfahrt in die Medienzukunft

Immer im April wird Perugia zum Epizentrum der globalen Medienbranche. Am internationalen Journalismusfestival fliessen die Gedanken und der Alkohol. Kritische Fragen mischen sich mit Geltungsdrang. Ein Stimmungsbericht. Dienstag, 9 Uhr, wir fahren die Autobahn runter, immer weiter, in den Süden, wie jedes Jahr. Neun Stunden Fahrt, der wirkliche erste Pausenstopp am ersten Autogrill nach der Weiterlesen …

Auf der Suche nach Alternativen zum Facebook-Feed

Wie könnte ein öffentlich-rechtliches Engagement im Web aussehen, das die privaten Verlage nicht konkurrenziert, sondern untertstüzt? Dirk von Gehlen hält dazu die Idee eines RSS-Readers bereit. Richtig gehört: RSS-Reader. Ein kommerzielles Erfolgsbeispiel für den Einsatz der vermeintlich erfolglosen Technologie sind Podcasts, deren Verbreitung via RSS organisiert wird. «Unsere Rundfunkanstalten sollten nicht mit Verlegern über Textlängen diskutieren müssen, sondern eine öffentlich-rechtliche Plattform anbieten, in der Leser*innen RSS-Feeds abonnieren können – ohne dass diese gefiltert und gewichtet werden – sozusagen als technologische Grundversorgung eines freien Web.» Das würde dann auch als Alternative zum Facebook-Feed taugen, der für Verlage gerade drastisch an Bedeutung verloren hat.