DOSSIER mit 87 Beiträgen

Investigativer Journalismus

JOURNALISMUS

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So liefen die Swiss-Leaks-Recherchen

Mehr als 140 Journalisten aus der ganzen Welt haben geheime Dokumente der Schweizer Filiale der Großbank HSBC durchforstet. Sie enttarnten, wie die Bank ihren Kunden systematisch half, Steuern zu hinterziehen. SZ-Reporter berichten von ihrer investigativen Recherche.

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Nachrichtenmoderator/-in / Nachrichtenredaktor/-in 60-80%

Die Redaktion «Nachrichten/Teletext/Info3» der Chefredaktion Radio erfährt vor vielen andern, was in der Welt passiert. Aus diesen Informationen produzieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stündlich Nachrichten für das Radio sowie Inland-, Ausland- und Wirtschaftsmeldungen für den Teletext. Sie sind für folgende Hauptaufgaben verantwortlich…

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Reporter-Forum: von den Besten lernen

Das Schweizer Reporter-Forum 2018 ist zwar vorbei, aber auf der Website sind sämtliche Diskussionen, Gespräche und Vorträge in Ton und/oder Bild dokumentiert. Erfolgreiche und preisgekrönte Autorinnen, Journalisten, Reporterinnen und Herausgeber bieten wertvolle Einblicke in ihr Schaffen. Sei das ein Daniel Ryser, der noch einmal ausführlich zu seiner Köppel-Biografie und der daran geäusserten Kritik Stellung nimmt. Seien es die Macherinnen und Macher journalistischer Start-ups, die über Fehler und Erfolge Auskunft geben. Oder die Bestseller-Autorin Susanna Schwager, die erzählt, wie sie Gespräche führt. Alles in allem ein paar Stunden Gratis-Unterricht für besseren Journalismus.

Informantenschutz: Wie anonym ist anonym?

Vor einer Woche haben mehrere deutschsprachige Medien über den massiven Steuerbetrug mittels sogenannter Cum-Ex-Geschäfte berichtet. Darunter auch das ARD-Magazin «Panorama». Das Magazin zeigte in seinem Beitrag auch einen Insider, den sie anonymisiert vor die Kamera brachten. «Mit Schminke, Silikonmaske und Brille soll ihn niemand wiedererkennen. Seine Stimme wird verzerrt», schreibt Peter Welchering, langjähriger Journalist und Spezialist für Informantenschutz, in einem Gastbeitrag für das Medienblog Übermedien. Nur: Solche Verfremdung bietet keinen vollständigen Schutz, weiss Welchering. «Journalisten, die ihre Informanten umfassend schützen wollen, dürfen ihre Aussagen vor der Kamera nur noch von Schauspielern nachstellen lassen.» Denn jede Tonaufnahme, und sei sie verzerrt, enthält einen «Fingerabdruck», der sich mittels Netzfrequenzanalyse identifizieren lasse. So nutzen etwa Geheimdienste diese Methode. Die «Panorama»-Macher rechtfertigen ihr als fahrlässig kritisiertes Vorgehen damit, dass es sich beim gezeigten Insider nicht um einen Informanten handele und es daher keine vollständige Anonymisierung brauche, weil er auch als Kronzeuge namentlich auftreten werde.