DOSSIER mit 227 Beiträgen

Online-Werbung

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Verdeckte Polit-Werbung auf Facebook: die «Republik» bittet um Mithilfe

Rund einen Monat bevor das Online-Magazin «Republik» an den Start geht, bittet es sein Publikum bereits zur Mithilfe für ein Rechercheprojekt. Und zwar geht es darum, dass man mithilfe einer Browser-Erweiterung politische Werbung auf Facebook identifiziert, die einem aufgrund des Persönlichkeitsprofils angezeigt wird. Bekannt sind solche Anzeigen, die nur ein bestimmter Personenkreis sieht, auch als sogenannte «Dark Ads». Adrienne Fichter, die auf das Thema spezialisieret Autorin, schreibt dazu: «Herkömmliche Werbung – ein Plakat an der Strasse, ein Inserat in der Zeitung – ist öffentlich. Alle sehen das Gleiche. Auf Facebook können Parteien jedem Bürger, jeder Bürgerin eine andere Wahrheit präsentieren. Sie bekommen nur noch das gesagt, was sie wahrscheinlich hören wollen. Und niemand, ausser Facebook selbst, hat einen Überblick.»

Jugendliche erkennen Native Advertising nicht als Werbung

Die Täuschung funktioniert: Jugendliche können kaum zwischen redaktionellen Inhalten und Journalismus-ähnlichen Werbeformaten wie Native Advertising unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Gymnasiastinnen und Sekundarschüler im Kanton Zürich. In der Pflicht stehen Verlage, aber auch Schulen und Eltern. Für Jugendliche ist das Smartphone ein allgegenwärtiger Begleiter. Praktisch alle im Alter zwischen 12 und 19 Jahren Weiterlesen …

Ad Content

Skandalfotograf Oliviero Toscani macht nach 17 Jahren wieder Werbung für Benetton

«Wenn man etwas tut, das nicht kontrovers ist, dann ist es auch nicht interessant», kommentiert der italienische Fotograf Oliviero Toscani seine Arbeitsmotivation. Bekannt geworden ist der 65-Jährige Mailänder mit polarisierenden Sujets für das italienische Modehaus Benetton für das er von 1982 bis 2000 gearbeitet. Berühmteste (und berüchtigste) Motive für die Textilwerbung waren ein Pietà-ähnliche Bild Weiterlesen …

Youtube verliert wieder Werbekunden, diesmal wegen sexualisierter Kindervideos

Grosse Werbekunden wie die Deutsche Bank, Adidas, Mars oder Lidl haben ihre Zusammenarbeit mit der Google-Tochter Youtube vorübergehend eingestellt. Sie reagieren damit auf die passive Haltung der Video-Plattform im Umgang mit problematischen Inhalten. Konkret geht es um Videos, wo Kinder sexualisiert dargestellt werden oder um obszöne User-Kommentare unter an und für sich unproblematischen Darstellungen von Weiterlesen …