DOSSIER mit 31 Beiträgen

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New York Times vs. Washington Post: Einblick in den Kampf der Titanen

Die Trump-Wahl hat in den USA den Zweikampf der ungleichen Zeitungsgiganten New York Times und Washington Post beflügelt. Hier die familiengeführte Graue Tante, dort das Spielzeug in der Hand des reichsten Manns der Welt. Gegenwärtig ist der Wettbewerb der beiden Blätter primär über die Publizistik getrieben: Wer bringt die nächste Enthüllung aus dem Weissen Haus? Das Magazin Vanity Fair bietet einen tiefen Einblick in die Mechanismen dieses Kampfs der Titanen, der für beide Zeitungen auch ein Kampf ums Überleben in der digitalen Zukunft ist.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Senat widerspricht Trump: «Medien sind nicht Feinde des Volks»

Über 100 Zeitungen in den USA protestierten gestern in einer konzertierten Aktion gegen die Verachtung und Geringschätzung der Medien durch den US-Präsidenten. Sukkurs erhielten die Redaktionen vom US-Senat, der gleichentags ohne Gegenstimme eine unmissverständliche Resolution verabschiedete. Angriffe auf die Medien seien als «Angriffe auf unsere demokratischen Institutionen» zu werten, hielten die demokratische und republikanische Abgeordnete unisono fest. Und in direktem Widerspruch zum Präsidenten hielten die Volksvertreter fest: «Die Presse ist nicht der Feind des Volkes.»

Wissen, was Kunden wollen

Umfragen, Analysen, Studien – die richtige Unterstützung bei der Befragung von Kunden, dem Auswerten bestehender Daten, dem Entwickeln wirkungsvoller Strategien und Konzepte zur Medienproduktion. Hannes Zaugg Wirtschaftsberatung

«Sie dürfen nie darüber nachdenken, welche Konsequenzen Ihre Geschichte haben wird»

Der Amerikanische Star-Journalist und Geheimdienstspezialist James Risen (63) hat zwei Pulitzer-Preise abgeräumt, sieben Jahre vor Gericht für Quellenschutz gekämpft und sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber New York Times aufgelehnt. Heute schreibt Risen als «Senior National Security Correspondent» für «The Intercept». Im Interview mit der MEDIENWOCHE spricht er über die Veränderungen bei der CIA, Clickbaiting und Weiterlesen …

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Das Trump-Paradox der US-Medien

Sie verabscheuen den Präsidenten und brauchen ihn trotzdem: Patrik Müller hat in den USA die Abhängigkeit der US-Medien von Donald Trump aus der Nähe beobachtet. Das Paradox beschreibt er unter anderem so: «Bei der ‹Washington Post› rechnet man damit, dass Trump 2020 wiedergewählt wird. Das fände man schlimm. Aber es wäre gut fürs Geschäft.»

US-Zölle verteuern Zeitungspapier

Als ob mit Digitalisierung und Inseraterückgang der Probleme nicht schon genug wären für die verbleibenden Zeitungen in den USA, kommt nun auch noch ein Preisanstieg für Zeitungspapier dazu. Nachdem sich eine US-Papiermühle beim Wirtschaftsministerium beschwerte, dass die kanadische Papierindustrie subventioniert werde, reagierte die Regierung Trump mit der Erhöhung der Einfuhr-Zölle. Seit April bezahlen Verlage in den USA, die ihr Papier aus Kanada beziehen, für die Importe bis zu 32 Prozent mehr als zuvor. Im Fall der Tampa Bay Times, der führenden Tageszeitung Floridas macht das Zusatzkosten von 3,4 Millionen Dollar pro Jahr aus. Ein Betrag, den heute Verlage nicht so leicht wegstecken.