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Tamedia

MEDIEN

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Tamedia-Zeitungen verlieren ihre Eigenständigkeit

Die Zentralisierung im Hause Tamedia schreitet voran. Ab Januar 2018 sollen zentrale Redaktionen die Inhalte für fast alle Titel erstellen. Mit der Neuorganisation sind laut Tamedia keine Kündigungen verbunden.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Tamedia testet digitale Zeitung für Bars und Restaurants

Wie soll man in Bars und Restaurants Zeitung lesen, wenn es keine Zeitung mehr gibt? Die Frage stellt sich in der Westschweiz ganz aktuell, nachdem Tamedia entschieden hat, die gedruckte Ausgabe des populären «Le Matin» demnächst einzustellen. Wie das Westschweizer Radio RTS berichtet, testet das Zürcher Verlagshaus in der Romandie seit 2015 digitale Ersatzlösungen. In den beiden ersten Testphasen erhielten die Wirte Tablets mit den Tamedia-Zeitung drauf, die sie ihren Gästen ausleihen konnten. Die Akzeptanz für das technische Gerät sei allerdings gering gewesen, weiss RTS-Reporter Ludovic Rocchi zu berichten. Unter dem Projektnamen News Café befindet sich der Test nun in die dritten Phase. Über ein passwortgeschütztes WLAN in der Bar oder dem Restaurant können die Gäste mit ihren eigenen Geräten gratis auf sämtliche Tamedia-Titel zugreifen.

Wissen, was Kunden wollen

Umfragen, Analysen, Studien – die richtige Unterstützung bei der Befragung von Kunden, dem Auswerten bestehender Daten, dem Entwickeln wirkungsvoller Strategien und Konzepte zur Medienproduktion. Hannes Zaugg Wirtschaftsberatung

«Le Matin» – ein Sterben auf Raten

Peter Rothenbühler, früherer Chefredaktor von «Le Matin», über das glücklose Abenteuer Westschweiz von Tamedia und den vorläufigen Tiefpunkt mit der Einstellung der gedruckten Ausgabe von «Le Matin». Das Ende von «Le Matin», der grössten und populärsten Tageszeitung der Westschweiz, war seit Jahren absehbar. Die Lancierung von zwei Gratiszeitungen, «20 Minutes» von Tamedia im März 2006 Weiterlesen …

Tamedia schafft 118 Experten

In den Redaktionen von Tamedia taucht eine neue Spezies auf: der Experte. Die Mediengruppe hat diese Funktion geschaffen, um dem publizistischen Personal eine neue Entwicklungsperspektive zu geben. Nicht alle sind davon begeistert.

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Der nächste Konzentrationsknall folgt wohl bald in der Westschweiz

Mit seiner Recherche zum Verkauf der «Basler Zeitung» an Tamedia lag er richtig, nun kündigt Dennis Bühler – kaum zurück aus den Ferien in Neuseeland – den nächsten Knall an. Und wieder geht es um Tamedia. Es sei beschlossene Sache, schreibt Bühler, dass Tamedia die gedruckte Ausgabe der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin» einstellen werde. Ein Aufstand von Politik oder Bevölkerung sei nicht zu erwarten. «Die Romandie hat sich längst damit abgefunden, dass sie von Tamedia nichts Gutes erwarten kann», zitiert Bühler den früheren «Le Matin»-Chefredaktor Peter Rothenbühler.