DOSSIER mit 158 Beiträgen

Medienfreiheit

JOURNALISMUS

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Eine Redaktion bewaffnet sich

Die russische Oppositionszeitung Novaya Gazeta will ihre Redaktion nach dem Messerangriff auf eine Journalistin des Radiosenders Echo Moskwy mit sogenannten weniger tödlichen Waffen ausrüsten, etwa mit Gummigeschossen. Dazu würden Mitarbeitende in Selbstverteidigungskurse geschickt. Gemäss Agenturberichten sagte Chefredaktor Dmitri Muratow, wegen einer Reihe von Mordversuchen bleibe ihm «nichts anderes übrig».

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Journalisten besser schützen – mit internationaler Konvention

Journalistinnen und Journalisten leben gefährlich: Seit 1990 sind weltweit 2469 Journalistinnen und Journalisten in Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen. Der Internationale Journalisten-Verband (IFJ) schlägt dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf eine Konvention zum besseren Schutz dieser Berufsgruppe vor.

«Alle meine heiklen Artikel werden im Ausland publiziert»

Der afghanische Investigativjournalist Hassan Hakimy (33) befindet sich momentan auf Europareise. Bei seinem Zwischenstopp in der Schweiz sprach die MEDIENWOCHE mit ihm über Medienfreiheit in Afghanistan, Drohungen gegen ihn und zu den Flüchtlingen aus seinem Heimatland in Europa. Vier Mal pro Stunde fährt ein Postauto vorbei; nur selten will hier jemand aus- oder einsteigen. Im Weiterlesen …

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