DOSSIER mit 97 Beiträgen

Künstliche Intelligenz

TECHNOLOGIE

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden kuratiert von Thomas Paszti. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Wie Sprach- und Bildsuche das Finden revolutionieren

Massive Investitionen von Google, Amazon und Co. in künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen ermöglichen ein schnelles Finden. Diese Technologien sind bereits Teil unseres Alltags, ohne dass uns das bewusst ist. Etwa die Autovervollständigung beim Tippen von Wörtern, oder das Taggen von Gesichtern in Fotos.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Künstliche Intelligenz – zwischen Hype und Realität

Menschen können sich bis zu 8000 verschiedene Gesichter merken und unterscheiden, weit mehr als jede KI-Software. Das überrascht, wenn man sich die Erfolgsmeldungen zur Künstlichen Intelligenz vor Augen führt. Was steckt also hinter dem Hype, und was ist Realität?

Ideen entwickeln und Wettbewerbsvorteile gezielt nutzen

Mit neuen Ideen und Innovationen Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten sind für Betriebe in der Medienproduktion überlebensnotwendig und kein Selbstzweck. Erfolgreiche Innovationen zeichnen sich aus, wenn – ausgehend von einem Problem, von einem Kundenbedürfnis, einer Chancensuche oder auch nur einem Spontaneinfall – etwas Neues initiiert und verwirklicht und anschliessend im Markt als Dienstleistung eingesetzt wird. Spannender Event am 6. Februar 2019…

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«Es braucht eine breite Diskussion darüber, wie wir mit Algorithmen leben wollen.»

Die beiden Professorinnen Isabelle Wildhaber und Melinda Lohmann forschen an der HSG in St. Gallen zu Roboterrecht. Im Gespräch mit Kaspar Enz von der «Ostschweiz am Sonntag» erklären die beiden Wissenschaftlerinnen, welche neuen Fragen an das Recht entstehen mit der immer grösseren Präsenz von Robotern und Algorithmen in unserem Alltag. Bei lernfähigen Robotern stünden wir vor einer neuen Situation. Was, wenn eine solche Maschine einen Schaden anrichtet? «Hat ihn der Hersteller falsch programmiert? Oder schlich sich der Fehler später ein, hat ihn ein Nutzer falsch ‹erzogen›?», fragt Isabelle Wildhaber. Während Roboter eine physische Präsenz haben, sind Algorithmen unsichtbar und wirken sich auf unseren Alltag bereits stärker aus, als wir das gemeinhin wahrnehmen. «Vieles hat sich eingeschlichen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wir googeln, stellen alles online, ohne zu bedenken, wie diese Daten verwendet werden. Oft glaubt man, eine Entscheidung sei fair, wenn ein Algorithmus und nicht ein Mensch sie trifft. Aber das ist nicht zwingend der Fall», sagt Melinda Lohmann. Und darum brauche es eine breite Diskussion darüber, wie wir mit Algorithmen leben wollen, ergänzt Wildhaber.

Der 24-Stunden-Nachrichtensprecher

Er sieht aus wie ein Nachrichtensprecher, klingt auch ein bisschen wie ein Nachrichtenstprecher, ist aber eigentlich nur die Hülle eines Nachrichtensprechers: Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat die Tage einen Prototypen eines TV-Präsentators vorgestellt, der sich mittels künstlicher Intelligenz animieren lässt. «Laut Xinhua liegen die Vorteile klar auf der Hand: Die Nachrichtensprecher könnten 24 Stunden am Tag durcharbeiten», schreibt dazu Futurezone.