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SDA: Nachrichten fallen nicht vom Himmel

Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) versorgt das Land zuverlässig und nüchtern mit Nachrichten. Nun soll sie – in Zeiten sinkender Einnahmen – zur Dividendenmaschine umgebaut werden. RedaktorInnen warnen vor Risiken und Nebenwirkungen.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Die SDA versucht heiklen Spagat

Die Schweizerische Nachrichtenagentur Keystone-SDA ist unter Druck. Nun wagt sie einen heiklen Schritt: Auf der Suche nach neuen Geldquellen erbringt sie neu PR-Dienstleitungen. PR und gleichzeitig unabhängiger Journalismus – wie geht das zusammen?

Das Rettungskonzept für die romanischen Medien steht

Eine neue von Bund und Kanton finanzierte Nachrichtenagentur soll das Bestehen der finanziell gebeutelten rätoromanischen Medien sichern. Das schlagen die Zeitungen und das Radio und Fernsehen aus dem rätoromanischen Sprachraum in einem gemeinsamen Konzept vor. Die romanische Sprachenorganisation zeigt sich begeistert.

Social-Media-RedaktorIn (40–50%)

Sie sind für die Betreuung der Social-Media-Kanäle, das Verfassen des wöchentlichen Newsletters an die LeserInnen sowie für Medienmitteilungen der WOZ zuständig. Sie bauen die digitale Kommunikation mit unseren LeserInnen aus und engagieren sich für die Weiterentwicklung eines selbstverwalteten Zeitungsprojekts. Sie können stilsicher schreiben und haben ein geübtes Auge für…

Wie die Nachrichtenagentur dpa Eilmeldungen vor Twitter-Fakes schützt

Fake-Tweets sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt gelang «Titanic»-Redakteur Moritz Hürtgen ein Scoop: Mit seinem verifizierten Twitter-Account, aber neuem Profilnamen «HR Tagesgeschehen» meldete er Mitte Juni den Bruch der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU. Mehrere Medien – darunter die Nachrichtenagentur Reuters – fielen darauf herein. Die dpa hat nun reagiert.

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Trau, schau, wem – Version dpa

Eigentlich ist die Verifikation von Text- und Bildmaterial gar nicht so schwer – und doch leisten sich selbst Redaktionen, die gemeinhin als seriös gelten, grobe Schnitzer und publizieren Halbgares und Halbwahres. Die deutsche Nachrichtenagentur dpa erklärt ihre fünf Grundregeln für die Überprüfung von zweifelhaften Inhalten. Was die Verifikation eigentlich erleichtern sollte: es sind oft Standardsituationen, die als Einfallstor für Falschmeldungen dienen. Etwa dann, wenn ein angekündigtes Ereignis unmittelbar bevorsteht. In solche Momenten kann man fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass es irgendwelche Scherzbolde oder kommerziell motivierte Trittbrettfahrer gibt, die das Eintreffen als Erste vermelden – aber natürlich bewusst falsch.