DOSSIER mit 5 Beiträgen

Wissenschaftskommunikation

JOURNALISMUS

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Die Wissenschaften geraten in postfaktischen Zeiten in Bedrängnis. Das müsste nicht sein. Ein Plädoyer für mehr Interventionen aus Akademia.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Warum man Fakten und Meinung trennen sollte

Thema Impfen: Ein Artikel von MDR Sachsen-Anhalt wird kritisiert, nicht angemessen mit wissenschaftlichen Fakten umzugehen. Wir haben mit einem Professor für Wissenschaftskommunikation darüber gesprochen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ab wann redet man von «false balance», zu deutsch «falsche Gleichgewichtung».

Eine Experten-Typologie

Ist eine fachliche Einschätzung gefragt, kommen sie in den Medien zum Zug, die Expertinnen und Experten. Das Magazin «Horizonte» des Schweizerischen Nationalfonds hat sich auf die Suche nach typischen Expertenfiguren aus der Wissenschaft gemacht und dabei fünf Archetypen identifiziert. Da gibt es etwa den «Streitlustigen», hier festgemacht an der Figur von Wirtschaftsprofessor Rainer Eichenberger, der nicht zuletzt wegen seinen provokativen Thesen ein viel gefragter Experte ist. Ein anderer, ebenfalls viel gefragter Typus, ist «Die öffentliche Intellektuelle». Als Beispiel dient hier die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel, die aktuell selbst als Chefredaktorin der «Wirtschaftswoche» in den Medien arbeitet und so beide Seiten kennt. Neben diesen «Allzweckwaffen», die sich zu vielen verschiedenen Themen äussern können, gibt es auch die Fachexpertin, die wegen ihres Forschungsgebiets zu Medienauftritten kommt, wie etwa die Berner Weltraumforscherin Kathrin Altwegg.

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Wissenschaftliches Publizieren: Alternativen zu Abzocker-Verlagen

Bis heute verdienen sich ein paar wenige Grossverlage eine goldene Nase mit der Herausgabe wissenschaftlicher Journals. Zugänglich sind die Publikationen nur auf Papier oder hinter harten Paywalls. Immer mehr Universitäten sind aber nicht mehr länger bereit, dieses Geschäftsmodell zu unterstützen, das sie – und damit die Öffentlichkeit – Jahr für Jahr Millionenbeträge für die Berappung Weiterlesen …

Wissenschaft auf YouTube: Ein Beitrag zur Offenheit?

YouTube hat einen festen Platz im Leben vieler – insbesondere junger – Menschen. Daraus entstehen Chancen für die Kommunikation rund um wissenschaftliche Themen, etwa wenn es darum geht, zu informieren oder Mitwirkende für Citizen Science zu rekrutieren. Wir zeigen einige Beispiele für populäre Wissenschaftskanäle.