DOSSIER mit 49 Beiträgen

Charlie Hebdo

Von «Je suis Charlie» ist wenig geblieben

Vor drei Jahren haben mutmasslich islamistische Attentäter elf Mitarbeitende der Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» ermordet. Von der nachfolgenden Solidaritäts- und Spendenwelle spürt die Redaktion in Paris nicht mehr viel. «Je suis Charlie» wurde längst von anderen Instant-Bekanntnissen im Netz abgelöst. Das viele Geld ist zwar noch da, brachte aber mehr Zwietracht als eine (Über)lebensperspektive für «Charlie Hebdo». Jürg Altwegg beschreibt in der FAZ das inzwischen triste Dasein der unter Personenschutz arbeitenden Journalistinnen und Journalisten. «Die Spontaneität ist aus unserem Leben verschwunden», sagt Redaktor Fabrice Nicolino: «Es ist ein Leben wie in einer Konservendose.»

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Karikaturenstreit zwischen «Charlie Hebdo» und «Mediapart» spaltet Frankreich

Das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» wirft dem Investigativ-Magazin «Mediapart» vor, den streitbaren Islamwissenschaftler Tariq Ramadan wissentlich zu schonen. Gegen Ramadan wird wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung ermittelt. «Mediapart» wiederum beschuldigt «Charlie Hebdo» einen «Krieg gegen den Islam» zu führen. Dem Streit, der inzwischen zu einer regelrechten Lagerbildung geführt hat, war die Veröffentlichung einer Karikatur vorangegangen. Weiterlesen …

Communication Summit 2018 – Das Gipfeltreffen der Medien- und PR-Branche – 6. Februar 2018

Corporate Publishing Gratwanderung zwischen PR und Journalismus – Wie verschieben neuen Formen wie Branded Content oder Native Advertising die Grenzen zwischen Journalismus und PR? Wie stehen die Medien dazu? Ist das noch Journalismus? Sascha Pallenberg, Head Digital Content bei Daimler führt ins Thema ein und diskutiert mit einem Experten-Podium unter der Leitung von Reto Lipp, SRF Eco.

Satire in der Flüchtlingkrise: “Stachel in der Political Correctness”

Die Karikatur des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo löste Empörung aus, weil sie den toten syrischen Jungen Aylan Kurdi unter der Überschrift “So nahe am Ziel …” zeigt. Daneben steht ein Plakat mit McDonald’s-Werbung: “Zwei Kindermenüs für den Preis von einem”. Gibt es Grenzen für Satire, wenn es an die Würde des Todes oder auch die Weiterlesen …

«Charlie Hebdo» will zurück zum Alltag

«Charlie Hebdo» kommt mit einem weiteren Heft zurück an die Kioske. Sieben Wochen nach dem Terroranschlag von Paris geht heute die neue Ausgabe des Satiremagazins in den Verkauf. Die Redaktion will langsam zurück zur Normalität.

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Rückkehr der fröhlichen Karikatur

Das Satiremagazin Charlie Hebdo hat das zweite Heft nach dem Terroranschlag vom 7. Januar herausgebracht. Die Auflage liegt bei 2,5 Millionen Exemplaren. Das neue Heft steht im Zeichen der Fröhlichkeit. Die Titelseite steht unter dem Motto «Es geht wieder los», im Heft wird an verschiedenen Stellen auch der Islam thematisiert.