DOSSIER mit 8 Beiträgen

Wissenschaftsjournalismus

JOURNALISMUS

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Weitere Beiträge aus diesem Dossier

«Wissenschaftsjournalismus wird abgelöst durch Wissenschafts-PR»

Der Wissenschaftsjournalismus wird gleich doppelt geschwächt: Einerseits fehlt es an Ressourcen und Fachpersonal auf den Redaktionen, andererseits gibt es immer mehr von der Privatwirtschaft gesponserte Forschung, was es den schwachen Redaktionen wiederum schwerer macht, PR als PR zu erkennen. Oder wie es Medienforscher Stephan Russ-Mohl im Magazin Edito auf den Punkt bringt: «Wissenschaftsjournalismus wird abgelöst durch Wissenschafts-PR, die sich als Wissenschaftskommunikation tarnt. Keine guten Aussichten.»

Am Schluss heisst es immer: «Aber bezahlen können wir nicht»

Im Wissenschaftsjournalismus wird abgebaut, doch Beat Glogger hält dagegen. Mit Unterstützung von Stiftungen produziert er wissenschaftliche Inhalte. Medien wie «20 Minuten», «Blick am Abend» oder Regionalzeitungen nehmen sie ihm gerne ab. Bis sie dafür bezahlen sollen.

VJ-Workshop: 6. – 8. Juni 2018:

Für alle, die alleine mit der Kamera unterwegs sind, um Bild und Ton einzufangen, können in diesem Workshop vom Know-how und der 20jährigen Erfahrung vom Top-Profi Ben Leoni profitieren. Bessere Resultate und weniger Stress garantiert.

Wieso, weshalb, weggespart?

Die Öffentlich-Rechtlichen müssen sparen – auch bei Wissenssendungen. Einem Bereich, den kein privater Anbieter übernehmen wird.

Ein neues Wissenschaftsmagazin erklärt die Bilderflut

Im Schatten des lange erwarteten Starts des Online-Magazins «Republik», erblickte wenige Tage davor das Wissenschaftsmagazin higgs das Licht der Netzwelt. Dahinter steckt das Unternehmen Scitec-Media von Wissenschaftsjournalist Beat Glogger. Das Magazin will «Wissenschaft verständlich und attraktiv aufbereiten». Die ersten Artikel zeigen, dass dieser Anspruch gut eingelöst wird. So lesen wir zum Beispiel eine kurze und kurzweilige Geschichte der Bilderflut, die entlang aktueller Aussagen von Technikhistorikern und Gesellschaftwissenschaftlerinnen erzählt wird.

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Listen und Rankings: Miese Zahlenspiele

Die angenehmste Stadt, die beste Universität, der einflussreichste Politiker: Für alles und jedes gibt es hierarchische Ranglisten. Sie verzerren die Wirklichkeit nicht nur, sie formen sie nach ihren simplen Kriterien um.