DOSSIER mit 138 Beiträgen

Medienpolitik

MEDIEN

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EMEK: Schweizer Medien sollen im Netz gefördert werden

Die Eidgenössische Medienkommission EMEK macht sich grosse Sorgen um den Zustand der Schweizer Medienlandschaft. Die Kommission empfiehlt deshalb eine stärkere Förderung von journalistischen Inhalten im Internet mit öffentlichen Geldern. Auch die SRG soll ihr digitales Angebot ausbauen dürfen.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Entwurf zu neuem Mediengesetz stösst von rechts bis links auf Ablehnung

Bis am letzten Montag konnten sich betroffene und interessierte Kreise zum Vorentwurf für ein neues Mediengesetz äussern. Zahlreiche Organisationen und Unternehmen habe ihre Stellungnahmen zu dieser Vernehmlassung veröffentlicht. Daraus ergibt sich ein ziemlich deutliches Bild. Von rechts bis links findet der Vorschlag, der unter der Ägide der scheidenden Bundesrätin Doris Leuthard ausgearbeitet wurde, wenig Anklang. Neben politisch partikulären Divergenzen – für die Linke gibt es zu wenig Medienförderung, den Rechten zu viel – stossen andere Punkte, etwa die geplante Medienkommission, unisono auf Ablehnung. Das Fazit von NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler: «Angesichts der jetzigen Meinungslage droht das Gesetz zwischen Stuhl und Bank zu fallen.»

Winter School – 30. Januar bis 10. Februar 2019

Die Winter School des Zentrums Weiterbildung der Zürcher Hochschule der Künste umfasst 22 Kurse: Blockchain, UX-Design, Videos auf dem Smartphone produzieren, Schreibwerkstatt, Educational Design Thinking, Dramatic Speaking, Kreativitäts-Coaching, Publizieren im digitalen Kontext und Vieles mehr. Jetzt anmelden und vom Early-Bird-Rabatt profitieren.

Zum Verhältnis von Medienförderung und Medienfreiheit

Der Verband «Medien mit Zukunft» als Dachorganisation mehrheitlich junger und unabhängiger Online-Medien, wie «Republik», Zentral+ oder Tageswoche, steht einer öffentlichen Medienförderung positiv gegenüber. Die Verbandsmitglieder könnten sich demnach vorstellen, ähnlich der heutigen Finanzierung von Privatradio und -fernsehen in der Schweiz, auch Gelder aus dem Gebührentopf anzunehmen. Ein Vorgehen, das heute vor allem die grossen Zeitungsverlage ablehnen mit dem Verweis auf einen Verlust der publizistischen Unabhängigkeit. Doch stimmt das auch? «Sprächen die Fakten gegen Medienförderung, würden wir sie nicht unterstützen. Nur: sie sprechen keineswegs dagegen», schreibt Robin Schwarz, Geschäftsführer des Verbands «Medien mit Zukunft». Bedrohlicher für einen Verlust der Unabhängigkeit als staatliche Medienförderung, sei die Medienkonzentration, wie dies etwa das Ranking von «Reporter ohne Grenzen» zeige. Ausserdem belegten auch wissenschaftliche Befunde, dass sich staatliche Gelder nicht negativ auf die Qualität auswirkten.

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SRG: Historischer Vertrauensverlust

Die SRG steckt in einer gefährlichen Dynamik. Die Politik reagiert mit gesetzlichen Massnahmen auf den Umzugsentscheid für das Studio Bern. Private Medienunternehmer fordern ein massives Gebührensplitting und neue Modelle der Medienorganisation. Und die SRG hat bisher keine überzeugenden Antworten. Es ist ein Debakel für die SRG. Die Präsidentinnen und Präsidenten von SVP, CVP, Grünen und Weiterlesen …